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in Petra Öllingers virtueller Wohnung


Petra Öllingers Newsletter Nummer 15

Die Dezember 07 / Jänner 08 Schnipsel

INHALTSVERZEICHNIS.

  • 01: IN EIGENER SACHE.
  • 01.01: Arm dran … Über die Perspektiven der Barrierefreiheit im Netz.
  • 01.02: Der “Duftende Doppelpunkt” öffnet wieder seine Schreibwerkstatt.
  • 01.03: Die PreisträgerInnen des Literaturpreises “Der Duftende Doppelpunkt”.
  • 01.04: Beiträge des Blogs “Duftender Doppelpunkt” via Newsfeed oder Mail abonnieren.
  • 02: POLITIK / MENSCHENRECHTE / SOZIALES.
  • 02.01: Unterstützung abseits des Ayurveda-Booms.
  • 02.02: Hilfe für TibeterInnen in Österreich.
  • 02.03: Alternativer Nobelpreis an ein kanadisches Farmer-Ehepaar.
  • 03: LITERATUR.
  • 03.01: Jeder Mensch hat eine Geschichte – autobiografisches Schreiben.
  • 04: FRAUENSPEZIFISCHES.
  • 04.01: IntAkt ist 30.
  • 05: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN / WORKSHOPS.
  • 05.01: “DAMENPARADE” – Ausstellung.
  • 05.02: Verdammte Küche – Margarete Schütte-Lihotzky.
  • 05.03: Warum ist das Fischstäbchen eckig und die Extrawurst rund?
  • 06: TIER-, NATUR- UND UMWELTSCHUTZ.
  • 06.01: 2 Euro für 1 Quadratmeter Marchwiese.
  • 06.02: Eine Patenschaft für eine Schildkröte schenken.
  • 06.03: Biologische Tierhaltung ist nicht biologische Schlachtung.
  • 06.04: Fairkehr ist nicht verkehrt.
  • 07: DAS BESTE AUS EINEM MONAT LITERATURBLOG “DUFTENDER DOPPELPUNKT”.
  • 07.01: Kostenlose Hörbücher.
  • 07.02: Niklas Luhmann.
  • 07.03: Pionierinnen der Frauenbewegung.
  • 07.04: Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher – Fremde Welten.
  • 07.05: Bibliothek des Jahres 2007.
  • 07.06: Wissenschafts-Cafe.
  • 08: VERMISCHTES.
  • 08.01: Zum 75. Geburtstag von Stefanie Erjautz.
  • 09: SERVICE UND IMPRESSUM.

[Ende Inhaltsverzeichnis]

01: IN EIGENER SACHE.

01.01: Arm dran … Über die Perspektiven der Barrierefreiheit im Netz.

Das Team des MAIN_blog und Robert Lender (Nur ein Blog) luden zur Accessibility Blog Parade 2007.

MainWeb.
Nur ein Blog von Robert Lender.

Gerne haben wir die Einladung angenommen und Georg Schober hat aus diesem Anlaß unsere Erfahrungen auf dem holprigen Weg zu einer barrierefreien Site unter dem Titel “Arm dran … Über die Perspektiven der Barrierefreiheit im Netz” zusammengefaßt. Am Ende des Artikels finden Sie eine Reihe von weiterführenden Links. Noch mehr Infos zum Thema gibt es in der Blog-Kategorie “Barrierefreiheit”.

Blog-Kategorie “Barrierefreiheit”.

Über 100 weitere Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten der Barrierefreiheit warten darauf, eine interessierte LeserInnenschaft zum Nachdenken und Handeln anzuregen. Alle Artikel der Accessibility Blogparade.

PS: Eine Blogparade ist eine Veranstaltung im Netz, bei der ein/e BlogbetreiberIn ein Thema vorgibt und alle BloggerInnen einladet, im jeweils eigenen Blog innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums einen Artikel zum Thema zu veröffentlichen. Die SchreiberInnen der Artikel informieren ihrerseits den / die VeranstalterIn der Blogparade. Diese/r listet alle Beiträge in einem Beitrag auf, faßt diese zusammen und kommentiert sie.

01.02: Der “Duftende Doppelpunkt” öffnet wieder seine Schreibwerkstatt.

Und zwar am Samstag, den 26. Jänner 2008 mit der ersten “Duftenden Doppelpunkt” – Schreibnacht.

Bei Licht besehen erscheint vieles um uns schrill, laut, blendend und rasant. Bei Dunkelheit verwandelt sich manches in Stille und Schatten, in Unsichtbares und Langsames.

In dieser Schreibwerkstatt tauchen wir hinab zu unseren geheimnisvollen und noch unentdeckten kreativen Quellen. Die “dunkle Schwester des Tages”, wie die Nacht auch genannt wird, begleitet und inspiriert uns zu unseren Geschichten zur “Guten Nacht”.

Schreibimpulse sind unter anderem: die eigenen Träume, die dunklen Seiten in uns, Nachtschattengewächse und andere seltsame Wesen, Beethovens Mondscheinsonate oder die Garbergasse bei Nacht.

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Bitte Stifte und Papier mitnehmen.

Termin: Samstag, 26. Jänner 2008
Uhrzeit: 18.00-23.00 Uhr
Ort: Cafe Ephata, Garbergasse 14, 1060 Wien
Unkostenbeitrag: Euro 25.-
TeilnehmerInnenzahl: 4 – 8 Personen

Anmeldung bitte bis Montag, 21. Jänner 2008 bei:
Petra Öllinger, Tel.: ++43 /(0)1/597 75 54, E-Mail: info@petra-oellinger.at.

01.03: Die PreisträgerInnen des Literaturpreises “Der Duftende Doppelpunkt”.

Die Jury unseres Literaturpreises “Der Duft des Doppelpunktes” (Thema der Ausschreibung: Literatur der Arbeitswelt) hat vergangenen Samstag gelesen, getagt, diskutiert, besprochen. Schon wie in der ersten Stufe war es auch dieses Mal schwierig, die Siegertexte zu küren, da wir uns mit einer Fülle qualitätvoller Beitrage auseinandersetzen durften.

Nach einer lebendigen und teilweise sehr kontroversiell geführten Diskussion, sind wir zu folgendem Resultat gekommen:

1. Tom Mokkahoff: “KOMMEN SIE REIN, KNAPP”
2. Esther Schmidt: “EINSAMKEIT”
3. Barbara Finke-Heinrich: “SIEBEN MINUTEN” und “AM ABEND” (Lyrik)

Diese drei AutorInnen werden gemeinsam mit Ihren TutorInnen zu einer Lesung in der Bücherei Sandleiten am 16. Mai. 2008 eingeladen. In diesem Rahmen wird auch die Anthologie vorgestellt.

Die Plätze 4-9 (in alphabethischer Reihenfolge der AutorInnen-Namen) sind:

Hildegard Kaluza: “VERIRRT”
Andreas Montalvo: “FEIERABENDCOUNTDOWNBLUES”
Silke Rath: “ALLES NACH PLAN”
Armin Schmidt: “DIE ERNTEHELFERIN”
Johanna Vorholz: “UNTER MENSCHEN”
Petra Wilhelmi: “ZWISCHEN HEUTE UND GESTERN”

01.04: Beiträge des Blogs “Duftender Doppelpunkt” via Newsfeed oder Mail abonnieren.

Sie können die Beiträge des Blogs über RSS oder via Mail jederzeit abonnieren. Dies ist über die entsprechenden Links in der Menüleiste des Blogs einfach und rasch möglich. Ihr Vorteil: Sie versäumen oder übersehen in Zukunft keinen Beitrag des “Duftenden Doppelpunktes”, bekommen sozusagen alles in übersichtlicher Form ins Haus geliefert. Ein Abbestellen des RSS-Feed oder des Mails ist jederzeit auf “Knopfdruck” möglich.

[Ende In eigener Sache]

02: POLITIK / MENSCHENRECHTE / SOZIALES.

02.01: Unterstützung abseits des Ayurveda-Booms.

“‘Nishta’ ist eine karitative Organisation, die ihre Basis in Sidhbari, einem kleinen Dorf am Fuße des Himalaya im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh hat. Die Organisation wurde mit dem Ziel gegründet, sich für die Verbesserung der sozialen Verhältnisse einzusetzen. Sie kümmert sich in erster Linie um das Wohlergehen der Familien, vor allem der Frauen und Kinder. Nishtha Leiterin ist die Ärztin Dr. Barbara Nath-Wiser. Sie stammt aus Wien und lebt seit 1984 in Sidhbari. Zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Krishan Nath Baba gründete sie hier ein Gesundheitszentrum.”

Es besteht die Möglichkeit, die unterschiedlichen Projekte von Nishta zu unterstützen (Frauenprogramme, Kinderprogramme, Jugend-, Umwelt- und Kulturprogramme). Außerdem finden sich auf der Site von Nishta sehr interessante Informationen zum Transkulturrellen Homoöpathisches Master-Seminar 2006-2007 (als pdf-Datei).

E-Mail: contact@nishtha-hp.org .

02.02: Hilfe für TibeterInnen in Österreich.

Die Gemeinschaft der TibeterInnen in Österreich sucht warme Kleidung und Schuhe für junge tibetische Flüchtlinge in Wien (Kleidergröße 34/36/38; Schuhe für Frauen in Größe 35/36/37, Schuhe für Männer in Größe 39/40/41/42) sowie Eislaufschuhe und Schlitten (Rodeln). Vielleicht ergreifen Sie die Möglichkeit, Ihre Kästen etwas zu “entlasten”.

Kontakt: Tseten Zöchbauer vom “Tibet Restaurant” am Währinger Gürtel 102 (neben der Volksoper). Tel.: ++43/(0)1/315 10 12 11 (Büro) bzw. ++043/(0)1/315 10 12 16.

02.03: Alternativer Nobelpreis an ein kanadisches Farmer-Ehepaar.

Gentechnik? Nein, Danke, einer der heuer vergebenen Alternativen Nobelpreise geht an Lois und Percy Schmeiser.

Seit vielen Jahren schon setzt sich das kanadische Farmer-Ehepaar Lois und Percy Schmeiser für dieses “Nein, Danke” ein. Für ihr Engagement für die Rechte von FarmerInnen, den Schutz der biologischen Artenvielfalt und gegen fragwürdige Patentrechte im Bereich der Landwirtschaft erhielten sie heuer den Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award).

Aufsehen erregten die Schmeisers, weil sie sich gegen den US-amerikanischen Agrar-Konzern Monsanto (Produzent zum Beispiel des gentechnisch manipulierten Maises MON863) zur Wehr setzen. Ursache dieses “David-gegen-Goliath-Kampfes”: 1998 hatten “Detektive” des Konzerns gentechnisch veränderte und patentierte Rapspflanzen gefunden. Das “ausgeflogene” Saatgut verunreinigte die Pflanzen der Schmeisers, die Rapssorten angebaut hatten, die speziell an die regionalen Bedingungen angepasst waren. Monsanto verlangte daraufhin 400.000 kanadische Dollar an Lizenzgebühren und Schadenersatz. Ein teilweise erfolgreicher Kampf gegen den Konzern begann. Und es zeigt sich ganz deutlich: Eine unproblematische Ko-Existenz, wie sie den KonsumentInnen vorgegaukelt wird, von gentechnisch veränderten und unveränderten Pflanzen, ist nicht möglich.

Site von Percy Schmeiser.
Interessante Einblicke in den David-gegen-Goliath-Kampf finden Sie auf der Site von “Schrot und Korn”.

Artikel von Brigitte Zarzer: Percy Schmeiser verliert gegen Monsanto.

Interview mit Percy Schmeiser, Münchner Umweltinstitut e.V.

Wikipedia – Über den Alternativen Nobelpreis.

[Ende Politik / Menschenrechte / Soziales]

03: LITERATUR

03.01: Jeder Mensch hat eine Geschichte… auch Sie!

Autobiografische Schreibwoche 2.1. – 6.1.2008 mit Monika Zachhuber.

Warum nicht das neue Jahr mit dem beginnen, was Sie schon immer tun wollten, Ihre Lebensgeschichte/n aufschreiben?

Wann und wo?: Mittwoch, 2.1. 2008 bis Sonntag, 6.1. 2008, jeweils 10-14:00 Uhr.
Ort: Café Ephata Garbergasse 14, 1060 Wien (nahe U3/U6 Westbahnhof).

Wie viel kostet es und was bekommen Sie dafür?
20 Kurseinheiten inkl. Kursunterlagen, Notizbuch & Bleistift, Erfrischungsgetränke & Snacks und viele Ideen zur Weiterentwicklung Ihrer ureigenen Schreibstimme.
Euro 150.- (4 – 12 Teilnehmer/innen). Achtung: der Anmeldeschluss ist bereits der 21. 12. 2007!!

Auskünfte und Anmeldung: Monika Zachhuber, Tel.: ++43/(0)1/ 597 18 26 (Mo-Fr 9-10:00), E-Mail: ebbeundflutbuchhandlung@yahoo.com

[Ende Literatur]

04: FRAUENSPEZIFISCHES.

04.01: IntAkt ist 30.

IntAkt – die Internationale Aktionsgemeinschaft Bildender Künstlerinnen – feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß hat IntAkt einen kleinen feinen Katalog mit einem Überblick über die Arbeiten der Künstlerinnen gestaltet und leistet somit einen Beitrag, Frauen im Kunstbereich sichtbarer zu machen.

Zu bestellen ist der Katalog (Preis 10 Euro) über: IntAkt, Internationale Aktionsgemeinschaft Bildender Künstlerinnen, Währingerstr. 59,1090 Wien. Elli Schnitzer (Versand), Tel.:++43/0676 6332 732 E-Mail: intakt@wuk.at.

[Ende Frauenspezifisches]

05: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN / WORKSHOPS.

05.01: “DAMENPARADE” – Ausstellung.

Collagen, Installationen, Computergrafik, Gobelins der Künstlerin und freien Radiomacherin Helga Schager.

“‘Come To This Show’ ist eine bildliche Inszenierung von Tanzchoreografien mit kommunikativem Charakter und Solo Darbietungen. Die ‘frozen images’ spiegeln eine Abfolge von dramaturgischen Gefühlsregungen in vielen Facetten wieder und sind ein Plädoyer zu Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Lebenslust – im wahrsten Sinne eine ‘DAMENPARADE’”.

Zu sehen ist die Werkschau, in der Helga Schager Arbeiten zum Themenschwerpunkt “Frauen auf der öffentlichen Bühne” und “Frauen im Alltag” konzipiert hat, in der Arbeiterkammer-Jägermayrhof, Römerstr. 98, 4020 Linz.

Die Ausstellung ist bis 18.01.2008 zu sehen.

Mehr über Helga Schager.

05.02: Verdammte Küche – Margarete Schütte-Lihotzky.

“Wenn ich gewusst hätte, dass alle immer nur davon reden, hätte ich diese verdammte Küche nie gebaut.”, sprach die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky.
Gut, dass sie sie doch gebaut hat – und vieles andere auch. Unter dem Titel “Ich bin keine Küche. Gegenwartsgeschichten aus dem Nachlass von Margarete Schütte-Lihotzky” findet eine Ausstellung über das Wirken der Architektin. Dazu gibt es ein breitgefächertes Rahmenprogramm wie Rundgänge durch die Ausstellung, Präsentationen und Gespräche.

“Ich bin keine Küche – Gegenwartsgeschichten aus dem Nachlass von Margarete Schütte-Lihotzky”
Uni für Angewandte Kunst, Ausstellungszentrum im Heiligenkreuzer Hof – Wien 1, Schönlaterng.5/Grashofg.3
Bis 25. Jänner. Dienstag bis Sonntag 14 – 20 Uhr, Tel.: ++43/0664/826 07 24

Die Site zur Ausstellung.

Jeder Millimeter hat Sinn. Ein Gespräch mit Margarete Schütte Lihotzky von Eugenie Kain.

Wiener Zeitung – Architektin und Widerstandskämpferin.

Gespräch zur Person Margarete Schütte-Lihotzky im Rahmen der Architekturradioreihe A palaver mit Karin Zogmayer und Roman Tronner:

05.03: Warum ist das Fischstäbchen eckig und die Extrawurst rund?

Diese und viele andere Fragen (“Wann wurde die Mayonnaise ‘erfunden’?”, “Kann man warmes von kaltem Bier nur anhand des Klanges unterscheiden?”) werden zur Zeit im Designforum in Wien beantwortet. Die Entstehung von Toblerone, Überraschungsei und Manner-Schnitten wird in der Ausstellung “Food Design” auf sehr originelle Weise gezeigt.

Zu sehen ist die Ausstellung bis 15. Februar 2008.

Ort: designforumMQ/quartier21/Musemumsquartier, Museumsplatz 1/ Hof 7, 1070 Wien. Tel.: ++43/(0)1/524 49 49-0, E-Mail: info@designforum.at

[Ende Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops]

06: TIER-, NATUR- UND UMWELTSCHUTZ.

06.01: 2 Euro für 1 Quadratmeter Marchwiese.

Der “Distelverein” und PartnerInnen setzen sich für die Erhaltung der Marchwiesen ein. Frau/man kann die Kampagne “mein m² marchwiese” unterstützen. Mit einem Beitrag von € 2,- können Sie einen Quadratmeter Marchwiese retten, oder auch 2, oder 3, oder 4 …

Distelverein.
Marchwiese.

06.02: Eine Patenschaft für eine Schildkröte schenken.

Bernd Pitzer, Wilf Diethelm und viele HelferInnen von “O AETOS e.V.”, Natur- & Schildkrötenschutz in Griechenland, arbeiten weiterhin unermüdlich für den Schutz, die Aufzucht, das Gesundpflegen von Schildkröten.

Eine Möglichkeit, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist die Patenschaft für einen gepanzerten Schützling zu übernehmen – und diese Patenschaft vielleicht zu Weihnachten zu verschenken?

Wie funktioniert’s? Ganz einfach – auf der Site von “O AETOS e.V.” steht’s:

06.03: Biologische Tierhaltung ist nicht biologische Schlachtung.

Dass die Nachfrage nach Produkten aus biologisch-kontrollierter Landwirtschaft wächst, ist einerseits erfreulich, andererseits darf dieser “Boom” nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch nicht alles im grünen Bereich ist. Ein Beispiel dafür ist die Fleischproduktion von artgerecht gehaltenen Tieren.
Leider bedeutet biologische Tierhaltung nicht biologische Schlachtung, wie zum Beispiel stressarme Transporte und Schlachtungen.

Es macht durchaus Sinn, zum Beispiel Lebensmittelkonzerne, die Fleisch aus biologischer Landwirtschaft anbieten, daraufhin anzuschreiben, anzusprechen etc.

Viel Wissenswertes zu diesem Thema bietet Bio Austria, das Infoportal der Biobäuerinnen und Biobauern – Österreich. Hier kann auch der Tagungsband “14. FREILAND-Tagung – Tagungsband” bestellt werden, der unter anderem Einblick in das durchaus erfolgreiche Projekt “Fahrbarer Schlachthof” in Norwegen gewährt.

Bio Austria.

In der Küche von Petra Öllingers virtueller Wohnung gibt es viele weitere Infos zum Thema Ernährung.

06.04: Fairkehr ist nicht verkehrt.

Schon gesichtet? Menschen, die sich ein paar zusammengenagelte Bretter um die Schulter hängen und durch die Gegend laufen? Sieht lächerlich aus? Das Lachen kann einer/einem schon vergehen. Diese Gehzeuge (so heißen diese “Bretter” nämlich, wurden 1975 vom Verkehrsplaner Hermann Knoflacher erfunden) . Sie brauchen nämlich so viel Platz wie ein Auto und zeigen auf sehr drastische Weise, wie gedankenlos dem Goldenen Kalb PKW gehuldigt wird.

Eine Gehzeugdemo, die zum Beispiel am 21. September 2007 in Linz stattgefunden hat, zeigte diese Huldigung sehr deutlich.

Mehr Informationen und Interessantes über die Idee der Gehzeuge unter fairkehr.net. E-Mail: fairkehr@gmail.com .

Hermann Knoflacher in der Wikipedia

[Ende Tier-, Natur- und Umweltschutz]

07: DAS BESTE AUS EINEM MONAT LITERATURBLOG “DUFTENDER DOPPELPUNKT”

Duftender Doppelpunkt – Infos aus Literatur und Wissenschaft.

07.01: Kostenlose Hörbücher.

Im Dezember 2007 bietet Ihnen der Argon Verlag vier Weihnachtsgeschichten, die Sie kostenlos herunterladen können. Nach einer kurzen Anmeldung erhalten Sie einen Download-Link an die angegebene E-Mail-Adresse. Mit Hilfe dieses Verweises können Sie die Weihnachtsgeschichten bis einschließlich 31. Dezember 2007 hören.

RioloMedia Hörbuchkultur: Altenberg, Aristoteles, Bechstein, Birlinger, Brentano, Goethe, Hawel, Hegel, Herder, Hölderlin, Kafka, Klabund, Kleist, Leisewitz, Lessing, Marx, Meyrink, Morgenstern, Moritz, Mühsam, Müller, Pestalozzi, Plotin, Rilke, Ringelnatz, Saphir, Schnitzler, Schopenhauer, Storm, Thoma, Trakl, Tucholsky.

vorleser.net: Gratis Hörbücher von 120 Autoren: Poe, Andersen, Kafka, Doyle, Hauff, May, Ringelnatz, Goethe, Busch, Storm, Tucholsky, Brüder Grimm, … und viele mehr

Links zu kostenlosen Hörspielen und Lesungen in der Hörothek.

07.02: Niklas Luhmann.

Niklas Luhmann wäre am 08.12.2007 80 Jahre alt geworden. Im Systemagazin – Online-Journal für systemische Entwicklung – finden Sie ein Luhmann-Special. Siehe auch die beiden älteren Beiträge “der Zettelkasten” und “Niklas Luhmann” im “Duftenden Doppelpunkt.

Luhmann-Special.

Der Zettelkasten.

Niklas Luhmann.

07.03: Pionierinnen der Frauenbewegung.

Frauen in der Politik.
Im Onlinemodul des Demokratiezentrums “Pionierinnen der Frauenbewegung – Frauen in der Politik” werden Frauen portraitiert, die sich für die Rechte der Frauen und deren Umsetzung in der Politik engagiert haben und / oder die “gläserne Decke” durchstoßen haben, also jeweils die erste Inhaberin eines politischen Amtes waren, das bis dahin nur von Männern bekleidet worden war.

Pionierinnen der Frauenbewegung.

Das Demokratiezentrum Wien ist eine wissenschaftliche Non-Profit-Organisation mit starker Ausrichtung auf Angewandtheit und Vermittlung. Die Themen, mit denen sich das Demokratiezentrum Wien als wissenschaftliche Forschungseinrichtung und virtuelles Wissenszentrum beschäftigt, sind Grundfragen der politischen Kultur und des politischen Systems Österreichs im europäischen Kontext, Demokratisierungsprozesse und ihre historische Entwicklung, aktuelle gesellschaftspolitische Debatten, die Mediengesellschaft (mit Schwerpunkt Medienkompetenz und Decodierung visueller Botschaften) sowie die IT-Transformation und die Wissensgesellschaft.

07.04: Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher – Fremde Welten.

Der Kinderbuchfonds Baobab empfiehlt 200 ausgewählte Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher und Materialien für den Unterricht, die Einblicke in fremde Welten ermöglichen und Menschen aus anderen Gesellschaften und Kulturräumen mit Respekt begegnen. Jeder Eintrag enthält eine Besprechung, Angaben zu Lesealter und Schauplatz sowie die bibliografischen Daten. Die Titel sind nach Lesestufen geordnet. Länder- und Stichwortregister ermöglichen die thematische Suche. Die Auswahl- und Beurteilungskriterien werden in der Einleitung vorgestellt. Die handliche Broschüre ist ein praktisches Hilfsmittel für Eltern, Lehrkräfte, BibliothekarInnen, BuchhändlerInnen und alle, die sich mit Literatur für Kinder- und Jugendliche befassen.
Die Kriterien für die Beurteilung finden Sie auf dieser Website, ebenso eine Auswahl von rund 50 Titeln aus dem aktuellen Verzeichnis.

Fremde Welten 2008/2009, 17. Ausgabe. Herausgegeben vom Kinderbuchfonds Baobab. 128 Seiten, broschiert, sFr. 16.00 / EUR 9,00.

Bestellungen in der Schweiz: Kinderbuchfonds Baobab, info@baobabbooks.ch .
Bestellungen in Deutschland: Arbeitskreis für Jugendliteratur AKJ, info@jugendliteratur.org .

Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher.

07.05: Bibliothek des Jahres 2007.

Gerhard Peschers leitet die Gefangenenbücherei der Justizvollzugsanstalt Münster, die zur Bibliothek des Jahres 2007 gekürt worden ist. Das Goethe Institut hat mit ihm über die Gefangenenbüchereien in Deutschland gesprochen.

07.06: Wissenschafts-Cafe.

Das kürzlich eröffnete “Wissenschafts-Cafe” lädt Sie auf eine gute Tasse Kaffee ein. Auf der ständig wachsenden Speise- und Getränkekarte sind, wie der Name des Blogs bereits nahe legt, wissenschaftliche Blogs vertreten. Das “Wissenschafts-Cafe” versucht einerseits, mit seinem Angebot eine Plattform für die manchmal schwierig aufzufindenden Blogs aus dem wissenschaftlichen Bereich zu schaffen und andererseits, WissenschafterInnen zum Bloggen zu animieren.
Möge sich in Gestalt des Literatur-Cafes das Beste aus Wissenschaft und Kaffeehaus zu einem wohlschmeckenden Getränk verbinden.

[Ende Das Beste aus einem Monat Literaturblog "Duftender Doppelpunkt]

08: VERMISCHTES.

08.01: Zum 75. Geburtstag von Stefanie Erjautz.

Zum 75. Geburtstag der Puppenmacherin Stefanie Erjautz präsentiert das Grazer Volkskundemuseum bis 10. Februar 2008 einen umfassenden Überblick über ihr Werk. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.

Volkskundemuseum.

Franzobel in der Presse vom 24. November 2007 über Stefanie Erjautz und ihre Puppen.

[Ende Vermischtes]

09: SERVICE UND IMPRESSUM.

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Petra Öllingers “virtuelle Wohnung”.
Das Literaturblog “Duftender Doppelpunkt”

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Kontaktadresse: 1060 Wien, Garbergasse 18/2.
Tel. Nr.: 01/597 75 54.

[Ende Service und Impressum]

[Ende von Petra Öllingers und Georg Schobers Newsletter "Schnipsel". Newsletter Nr. 15, 18. Dezember 2007 - Doppelnummer Dezember/Jänner 2007/2008]