Herzlich Willkommen
in Petra Öllingers virtueller Wohnung
Petra Öllingers Newsletter Nummer 3
“Schnipsel” vom 8. November 2006
Liebe LeserInnen und Leser!
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sie erhalten heute die dritte Ausgabe von Petra Öllingers Newsletter. Auf folgende drei “Punkte” möchten wir Sie besonders hinweisen:
Auf den jungen und engagierten Talisa Kinderbuch-Verlag und die Cin Ali Lernklub-Bibliothek. Zwei Projekte, die sich der bilingualen Literatur bzw. Leseanimation (Türkisch/Deutsch) verschrieben haben. Zwei Initiativen, die mithelfen, Sprach- und Bildungsbarrieren bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache erst gar nicht aufkommen zu lassen. Siehe die Rubrik 05: “KINDERLITERATUR”.
Wenn Sie einen Text zum Thema Arbeit in der Schreibtischschublade liegen haben oder wenn Ihre “Schreibhand” juckt – bis 30. November können Sie noch an dem von uns ausgeschriebenen Literaturpreis “Der Duft des Doppelpunktes” teilnehmen. Nähere Infos entnehmen Sie bitte der Rubrik 01: “IN EIGENER SACHE”.
Die Lesetheater-Aufführung – VOR ORT von Werner Lang am 10. November 2006. Die Geschichte der Privatisierung der Verstaatlichten Industrie in Theaterform. Genauere Infos zur Veranstaltung finden Sie im Bereich 04: Literatur.
Die ersten beiden Newsletter mit auch weiterhin gültigen Veranstaltungen bzw. interesseanten Adressen gibt es auf meiner Site im Arebitszimmer nachzulesen.
Wenn Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, senden Sie mir bitte eine leere Mail mit dem Betreff: Newsletter abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Öllinger und Georg Schober
PS: Sie kennen eine interessante Site oder Sie möchten auf eine literarische/kulturelle Veranstaltung hinweisen. Schreiben Sie mir eine Mail, ich veröffentliche den Hinweis gerne auf meiner Site, im Literaturblog “Duftender Doppelpunkt”oder/und in diesem Newsletter.
INHALTSVERZEICHNIS.
01: IN EIGENER SACHE.
01.01: Literaturwettbewerb und Anthologie.
01.02: Kulinarischer Kräuter-Kursus: Kräuteressig, Kräutersalz, Teemischungen etc. zum Selbermachen.
01.03: Kosmetik aus der (Kräuter)-Küche,Teil 1: Hautpflegendes.
01.04: Ihre Meinung ist mir wichtig.
02: GESUNDHEIT / ERNÄHRNG.
02.01: Schlankheitsmitteldschungel.
02.02: “Wien isst bio”.
03: POLITIK / MENSCHENRECHTE.
03.01: Online – Unterschriftenaktion: “Schmutzige Geschäfte (Kongo) – Nein Danke!”.
03.02: TERRE DES FEMMES.
04: LITERATUR.
04.01: Ruth Klüger.
04.02: Literaturstudienzirkel – Schreiben, Lesen, Zuhören.
04.03: Lesetheater-Aufführung – VOR ORT von Werner Lang.
04.04: Armin Baumgartner: 96 – das fremde buch in mir.
04.05: Frauen!Schreiben! – Workshop für Frauen.
04.06: Marlen Schachinger: Wien. Stadt der Frauen.
04.07: Internationale Günther Anders Tage.
04.08: “Werkkreis Literatur der Arbeitswelt” & “Tarantel – Zeitschrift für Kultur von unten”.
05: KINDERLITERATUR.
05.01: Talisa Kinderbuch-Verlag.
05.02: Cin Ali Lernklub-Bibliothek “Bilingale Leseanimation Türkisch/Deutsch”.
05.03: Buchpräsentation – Alex Wedding (1905-1966) und die proletarische Kinder- und Jugendliteratur.
05.04: Die Lesemaus.
06: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN.
06.01: Vernissage in der Galerie am Park, 1060 Wien.
06.02: Egon Schiele Art Centrum Ceský Krumlov.
06.03: Wien Museum – Flucht nach Wien / Großer Bahnhof.
06.04: Jüdische Filmwoche 08. – 23. 11. 06.
06.05: Präsentation des Buches AUFbrüche – feministische Porträts und Lebensbilder. AUFedition/
mandelbaum verlag.
06.06: Openhouse in der AUF.
07: Tier- UND NATURSCHUTZ
07.01: Bernd Pitzer und seine Schildis.
08: STADTSTREUNEREIEN – DIESMAL IN LINZ.
08.01: “Lust.ig verlieren” von und mit Thomas Northoff.
08.02: Spuren lesen mit Thomas Northoff (Graffiti).
09.00: SERVICE UND IMPRESSUM.
01: IN EIGENER SACHE.
01.01: Literaturwettbewerb und Anthologie.
Der erste Teil des von uns ausgeschriebenen Literaturpreises “Der Duft des Doppelpunktes” geht langsam ins Finale. Sie haben noch nicht teilgenommen, möchten aber gerne? Dann rasch zu “Papier und Bleistift” gegriffen und einen Prosatext von bis zu drei Normseiten oder drei Gedichte mit jeweils bis zu einer Seite verfaßt und spätestens am 30. November zu Post gebracht. Das Thema der Ausschreibung: die Arbeitswelt.
Den genauen Ausschreibungstext finden Sie auf der Seite des Literaturblogs “Duftender Doppelpunkt”.
01.02: Workshops mit Petra Öllinger.
Kulinarischer Kräuter-Kursus: Kräuteressig, Kräutersalz, Teemischungen etc. zum Selbermachen.
Datum: Samstag, 11. November 2006 oder Samstag, 13. Jänner 2007.
Uhrzeit: 10.00-15.00 Uhr.
Preis: inkl. Material und Jause: € 60.-.
MindestteilnehmerInnen 4 Pers., maximal 8 Pers.
01.03: Kosmetik aus der (Kräuter)-Küche-Teil 1: Hautpflegendes.
Wir “plündern” Küche und Keller und kreieren Hautcremes, Körperöle und Salben.
Datum: Samstag, 18. November 2006 oder Samstag, 20. Jänner 2007.
Uhrzeit: 10.00-15.00 Uhr.
Preis: inkl. Material und Jause: € 60.-.
MindestteilnehmerInnen: 4 Pers., maximal 8 Pers.
01.04 Ihre Meinung ist mir wichtig.
Sie können mir jederzeit ein Mail mit Anregungen oder Kritik zu Inhalt und Form meines Newsletters, respektive meiner Site senden: Petra Öllinger.
02: GESUNDHEIT / ERNÄHRNG.
02.01: Schlankheitsmitteldschungel.
Eine Flut von Schlankheitsmittel überschwemmt den Markt – meist nimmt durch die teueren Produkte das Haushaltsbudget, nicht aber das Übergewicht ab. Die Broschüre der Arbeiterkammer Wien “Wundermittel gegen Übergewicht” bewertet über 50 Schlankheitshilfen.
Sie können die Broschüre direkt von der Site der AK-Wien herunterladen.
02.02: “Wien isst bio”.
“Wien isst bio”, so der Titel der neuen Broschüre aus dem Umweltressort der Stadt Wien. Sie bietet neben ausführlichen Infos rund um die biologische Landwirtschaft und die verschiedenen Bezeichnungen von biologischen Lebensmitteln auch einen umfassenden Serviceteil. Darin finden sich Adressen zahlreicher Geschäfte, Märkte, Lokale und Bio-Institutionen in Wien, wo es biologische Lebensmittel gibt.
Die neue Broschüre “Wien isst bio” ist kostenlos per E-Mail oder unter der Telefonnummer 01/4000-81346 erhältlich.
03: POLITIK / MENSCHENRECHTE.
03.01: Online – Unterschriftenaktion: “Schmutzige Geschäfte (Kongo) – Nein Danke!”.
Der Kärntner Großkonzern Treibacher Industrie AG klagt Aktivisten der Werkstatt Frieden & Solidarität wegen seiner Berichterstattung zur Pyrochlor Förderung im Kongo. Mittels Unterschriftenaktion wird eine parlamentarische Untersucheng der Kongo-Geschäfte von österreichischen Unternehmungen gefordert.
Nähere Informationen auf der Site: “Werkstatt Frieden & Solidarität”.
Dossier über die illegale Rohstoffausbeutung im Kongo ist zu bestellen bei: Werkstatt Frieden & Solidarität, Waltherstr. 15, 4020 Linz, E-Mail.
Gefunden via oneworld.at.
03.02: TERRE DES FEMMES.
TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt.
TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und unveränderliche Rechte genießen.
Terre des femmes schafft Öffentlichkeit: Genitalverstümmellung, Zwangsheirat, Frauenhandel, häusliche Gewalt, soziale Rechte von TextilarbeiterInnen.
04: LITERATUR.
+04.01: Ruth Klüger.
Ruth Klüger feierte am 30. Oktober ihren 75. Geburtstag. Die in Wien geborene Germanistin wurde Anfang der 90er Jahre mit ihrer Biographie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Sie schildert in “Weiter leben – eine Jugend” ihre Kindheit in Wien, die Jugend in den Konzentrationslagern und die Nachkriegszeit in Bayern.
Ruth Klüger wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem den nur an Frauen vergebenen Roswitha-Preis.
Siehe auch den Beitrag Roswitha Preis 2006 an Ruth Klüger im Literaturblog von Petra Öllinger.
04.02: Literaturstudienzirkel – Schreiben, Lesen, Zuhören.
Literaturstudienzirkel – die TeilnehmerInnen bearbeiten ein Thema, schreiben, lesen und diskutieren.
Eigene Texte schreiben.
Texte von AutorInnen, LiteratInnen, PoetInnen lesen und analysieren, diskutieren.
Verschiedene Schreibstile ausprobieren.
Referentin: Eveline Haas. Anmeldung erforderlich!
Termine: 09. 11., 30. 11., 14. 12. 2006 (Adventlesung) jeweils 18 – 20 Uhr.
Ort: Gewerkschaft der Eisenbahner, Margaretenstr. 166, 1050 Wien. 9. 11. im Präsidiumszimmer und 30. 11. und 14. 12. im Archiv, 4. Stock.
04.03: Lesetheater-Aufführung – VOR ORT von Werner Lang.
Geschichte der Privatisierung der Verstaatlichten Industrie in Theaterform.
Werner Lang – Obmann des Vereins “Werkreis Literatur der Arbeitswelt – Werkstatt Wien”.
Mit Klaus Uhlich, Eva Fillipp, Hanna Held, Gerald Grassl, Kurt Gründler, Eugen Bartmer.
Bilder von Werner Lang.
Freitag, 10. Nov. 2006, 19.30 Uhr. Mel-Kunsthandel, (Hägelingasse 5 Garteneingang, 1140 Wien (U3, Hütteldorferstrasse), Tel.: 01/ 64 855 96 92.
04.04: Armin Baumgartner: 96 – das fremde buch in mir.
Freitag, 10. November 2006 – 19.30 Uhr im read!!ing room. Anzengrubergasse 19/1, 1050 Wien.
in spielfilmlänge schreibt der protagonist des buches, der lümmel, einen 96-seitigen notizblock voll. und er möchte fertig sein, bevor das lokal zusperrt. doch da wackelt der tisch, da schlatzt das personal ins bier, da bellt ein hund, da fährt ein auto um die ecke, emilia galotti trifft john wayne, der reitet auf dem unterbewusstsein, das unterbewusstsein steckt der vernunft einen hunderter in den slip, die vernunft verführt machiavelli. und all das ist irgendwie mit einem rot-weiß-roten faden verbunden.
Armin Baumgartner, geboren 1968 in Neunkirchen, NÖ; Techniker bei Film und TV, Kleindarsteller, Sprecher. Lebt und arbeitet als Autor in Wien. Arbeiten für (Musik-) Theater, Hörfunk, Beiträge für Literatur-Zeitschriften und Anthologien. Letztes Buch: “Brammer sieht Schwarz und sie lesen etwas”, Triton, 2002.
04.05: Frauen!Schreiben! – Workshop für Frauen.
… nicht nur Einkaufszettel.
… selten und zähneknirschend Beschwerdebriefe.
… nur Herz-Schmerz-Schnulzen???
In diesem Workshop für Frauen mit und ohne Schreiberfahrung geht es um die Kultivierung der eigenen Schreiblust durch spielerisches aufbrechen tradierter Standpunkte bezüglich Inhalt, Form und Grammatik. In einer Gruppe von acht Frauen werden Texte erarbeitet, diskutiert und weiterentwickelt.
Vortragende: Doris Nußbaumer, Schreibpädagogin.
Anmeldung: Schreibfrau oder Helga Ogbomon-Müller, 0699/1913 26 62 (nur zwischen 18:00 und 20:00).
Ort: Uhudla Salon (Gassenlokal), Phorusgasse 7/4 1040 Wien.
Ab: 13.11.2006 18 Uhr. Erster von sechs Abenden à 2,25 Stunden (zwei Einheiten plus Pause) in zwei- bis dreiwöchigem Abstand.
Kosten: € 30,– (für alle sechs Abende)
04.06: Marlen Schachinger, Wien. Stadt der Frauen.
Der Promedia Verlag präsentiert im Rahmen der Österreichischen Buchwoche: Marlen Schachinger. “Wien. Stadt der Frauen. Eine Reiseführerin.”ISBN 3-85371-260-6, broschiert, bebildert, mit Stadtrundgängen, 240 Seiten, 19,90 Euro.
Wo: “Literaturcafe” im Wiener Rathaus, Rathausplatz 1, 1010 Wien.
Wann: Mittwoch, 15. November 2006, 15 Uhr 15.
Promedia Verlag
Österreichische Buchwoche
04.07: Internationale Günther Anders Tage.
GÜNTHER ANDERS UND DIE ANDEREN. Freundschaften – Gegner – Beziehungen.
17. – 18. November 2006, jeweils 19:30. Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse. Berggasse 17, 1090 Wien, (im Hof rechts).
Freitag, 17. November 2006, 19:30.
“ZEITGENOSSEN” / GÜNTHER ANDERS IN DEN ZWANZIGER JAHREN. Raimund Bahr – Günther Anders Forum St. Wolfgang.
VERZWEIFLUNG UND VERANTWORTUNG. ÜBER GÜNTHER ANDERS UND HANS JONAS. Konrad Paul Liessmann – Universität Wien.
GÜNTHER ANDERS – IN DER MITTE ISOLIERT? Diskussion mit Raimund Bahr, Konrad Paul Liessmann; Moderation: Armin Anders.
Samstag, 18. November 2006, 19:30.
DER MENSCH IST KLEINER UND GRÖSSER ALS ER SELBST. DER ANTHROPOLOGISCHE DENKER GÜNTHER ANDERS. Armin Anders – Günther Anders Forum (Wien).
TECHNIK UND DAS PROBLEM DER VORSTELLUNG DES ANDEREN. Ernst Schraube – Universität Roskilde (Dänemark).
ANDERS EINMAL ANDERS: BESUCH BEIM PRAGMATISMUS. Dieter Thomä – Universität St. Gallen.
GÜNTHER ANDERS UND DIE ANDEREN. Diskussion mit Dieter Thomä, Armin Anders, Ernst Schraube; Moderation Raimund Bahr.
“Es genügt nicht, die Welt zu verändern. Das tun wir ohnehin. Und weitgehend geschieht es sogar ohne unser Zutun. Wir haben diese Veränderung auch zu interpretieren. Und zwar, um diese zu verändern. Damit sich die Welt nicht weiter ohne uns verändere. Und nicht schließlich in eine Welt ohne uns.”
Günther Anders, Antiquiertheit II, München 1980.
04.08: “Werkkreis Literatur der Arbeitswelt” & “Tarantel – Zeitschrift für Kultur von unten”.
Zeitschriftenpräsentation, Lesung, Vortrag. Dienstag, 28. November, 19 Uhr.
Berichte: ERWIN HOLZER über den Werkkreis in der Steiermark, GEORG SCHOBER über den Literaturpreis “Der Duft des Doppelpunktes”, GERALD GRASSL über die Zeitschrift “Tarantel”, die erstmals in Österreich erscheint.
Lesungen von VERA MARIA HELLER, ERWIN HOLZER, BRIGITTE HIRMANN, EUGEN BARTMER, GERALD GRASSL und WERNER LANG.
Moderation HEIMO GRUBER.(Veranstaltet vom “Werkkreis Literatur der Arbeitswelt” Werkstatt Wien.)
28. November, 19 Uhr.
Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien. E-mail, Tel: 43/1/526 20 44-0.
05: KINDERLITERATUR.
05.01: Talisa Kinderbuch-Verlag.
Der TALISA Kinderbuch-Verlag erblickte im Oktober 2005 das Licht der Welt. Die Idee, einen Verlag zu gründen, ist aufgrund des eigenen Bedarfs von Aylin und Ralph Keller entstanden. Den Schwerpunkt der Tätigkeit bildet zweisprachige (Deutsch/Türkisch) Literatur für Kinder.
Zur Zeit hat der Verlag vier Bücher der bekannten Kinderbuch-Autorin Aytül Akal aus Istanbul im Programm, bis zum Jahresende werden weitere vier Bücher veröffentlicht.
Bisher erschienen folgende Bilderbücher:
Die kleine Eidechse/ Küçük kertenkele (ISBN 3-939619-01-9).
Das Schokoladenkind/ Çikolata çocuk (ISBN 3-939619-02-7).
Das Hochhaus im Wald/ Ormandaki apartman (ISBN 3-939619-03-5).
Der Ball, der seine Farbe suchte/ Rengini arayan top (ISBN 3-939619-00-0).
Talisa Kinderbuch-Verlag, Kircher Vorfeld 21, 30916 Isernhagen.
Tel.: 05139/9599851 und Fax: 05139/706190.
Internet: Talisa Verlag.
Wir wünschen der Familie Keller viele kleine und große LeserInnen, VorleserInnen und ZuhörerInnen von 0 – 100.
05.02: Cin Ali Lernklub-Bibliothek “Bilingale Leseanimation Türkisch/Deutsch”.
Wir gratulieren Frau Monika Himsl zum Erhalt des Förderpreises für Erwachsenenbildung des Bildungsministeriums. Das Preisgeld fließt in die Projektarbeit “Bilingale Leseanimation Türkisch/Deutsch”.
Die Cin Ali Lernklub – Bibliothek versucht ein sozialintegratives Bibliotheksangebot für Kindergärten und Volksschulen mit vielen türkischsprachigen Kindern zu entwickeln. Durch die möglichst bereits vorschulische Förderung der Muttersprache mit Hilfe von Literatur, soll auch der Erwerb der Unterrichtssprache gefördert werden. Durch das Vorlesen von muttersprachlichen Bilderbüchern und die damit verbundene Forcierung der muttersprachlichen Alphabetisierung wird das Deutschlernen erleichtert und werden Bildungsbarrieren abgebaut.
Ziel des Projektes:
Durch das Bereitstellen qualitativ hochwertiger muttersprachlicher und zweisprachiger Kinderbücher soll bei Eltern und PädagogInnen mehr Sensibilität und Interesse für die zweisprachige Leseförderung geweckt werden. Folgende Frage soll durch das Projekt beantwortet werden: Wie können die frühe Sprachförderung durch das Vorlesen muttersprachlicher Bilderbücher und auch die muttersprachliche Alphabetisierung forciert – und damit das Deutschlernen erleichtert und Bildungsbarrieren abgebaut werden?
Wer also Interesse hat oder / und Einrichtngen mit besonders vielen türkischsprachigen Kindern kennt, bitte mit Frau Monika Himsl Kontakt aufnehmen. E-Mail.
Nähere Infos finden Sie auf folgenden zwei Seiten im Internet:
Cin-Ali-Lernklub und Bilila.
05.03: Buchpräsentation – Alex Wedding (1905-1966) und die proletarische Kinder- und Jugendliteratur.
Die 1905 in Salzburg als Margarete Bernheim geborene Autorin – sie nannte sich Alex Wedding nach zwei für die Berliner Arbeiterbewegung zentralen Orten – gilt als eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der sozialistischen Kinder- und Jugendliteratur. Mit ihrem Ehemann Franz Carl Weiskopf emigrierte sie in die USA und unternahm zahlreiche Reisen, die ihr künstlerisches Schaffen als Journalistin und Schriftstellerin beeinflussten. Bereits 1930 publizierte sie ihr viel beachtetes und später verbotenes erstes Kinderbuch “Ede und Unku”. Zu ihren in zahlreichen Sprachen übersetzten und in mehreren Auflagen erschienenen Büchern zählen unter anderem “Das Eismeer ruft. Die Abenteuer einer großen und einer kleinen Mannschaft” (1936), “Die Fahne des Pfeiferhänslein” (1948), “Söldner ohne Sold” (1948) und “Das eiserne Büffelchen” (1952). Der Sammelband beleuchtet nicht nur das Leben und Wirken der in Österreich wenig bekannten Schriftstellerin, sondern auch die Entwicklung und Ausprägungen der proletarischen Kinder- und Jugendliteratur im deutschsprachigen Raum.
Präsentation des Buches durch Susanne Blumesberger und Ernst Seibert.
Institut für Wissenschaft und Kunst.
Mittwoch, 22. November 2006, 18.30, Berggasse 17, 1090 Wien.
Wikipedia – Grete Weiskopf (eigentlich Margarete Bernheim, Pseudonym: Alex Wedding) ( geb. 11. Mai 1905 in Salzburg; gest. 15. März 1966 in Saalfeld/Saale)
05.04: Die Lesemaus.
Eine Site mit Buchtipps von Kindern (Jugendlichen) für alle an Kinder- und Jugendliteratur interessierten Menschen. Neben einer Reihe von Buchbesprechungen können auf der Site auch eigene Texte eingestellt werden. Unter “Aktuelles” konnten wir beispielsweise erfahren, daß der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking zusammen mit seiner Tochter Lucy derzeit an drei Kinderbüchern schreibt.
Die Lesemaus wird von der 14-jährigen Lilly betreut. Die Bilder stammen von ihrer Freundin Sai.
06: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN.
06.01: Vernissage in der Galerie am Park, 1060 Wien: Claus Rudolph – “LES DIVAS”, Schwarz-Weiss Fotografie.
Luise Buisman, Liniengasse 2a, A-1060 Wien, Telefon & Fax: 01/597 50 39.
Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 9. November 2006, 19 Uhr gleichzeitig mit der gallery-night des 6. und 7. Bezirkes. Der Künstler ist anwesend.
Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 16.00 – 19.00. Dauer der Ausstellung bis 27. Oktober 2006.
Internetsite der Galerie am Park
Internetsite von Claus Rudolph
06.02: Egon Schiele Art Centrum Ceský Krumlov.
Veronika Bromová: Krumauer Madonna.
Bernadette Huber: Voyeurin (Video, Installation, Objekte, Malereien).
Martin Mainer: Erotika.
Siroká 71, 381 01 Ceský Krumlov. Tel: +420 380 704 011. geöffnet: täglich 10:00 – 18:00 Uhr.
E-Mail und
das Schiele Art Zentrum im Internet..
Ausstellungsdauer: 28.10.2006 – 7.1.2007.
06.03: Wien Museum – Flucht nach Wien / Großer Bahnhof.
Flucht nach Wien – Ungarn 1956.
Ausstellung bis 7. 1. 07. Als Flüchtlinge noch willkommen waren. Wie wurden die Flüchtlinge untergebracht? Wovon lebten sie? Die Schau gibt Antwort auf diese Fragen und beleuchtet zugleich die inneroesterreichischen Folgen des Krisenfalls. Was ist dran an der Legende von der nationalen Hilfsbereitschaft? Und wie wurde aus “Ungarn ´56″ ein Medienereignis?
Grosser Bahnhof – Wien und die weite Welt.
Ausstellung bis 25.2.07. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte von Wiens großen Bahnhöfen nach – von den ersten schlichten “Aufnahmegebäuden” über moderat moderne Bauten der Nachkriegszeit bis zum künftigen “Hauptbahnhof Wien”, der eine epochale Veränderung des urbanen Lebens mit sich bringen wird.
Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien, Tel: 01/505 87 47-0, Fax: 01/505 87 47-7201.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9-18 Uhr.
Freier Eintritt für Arbeitslose, Notstandshilfe- bzw.SozialhilfeempfaengerInnen. Sonntags ist der Eintritt in die Dauerausstellng für alle BesucherInnen frei.
06.04: Jüdische Filmwoche 08. – 23. 11. 06.
Die nunmehr 14. Jüdische Filmwoche findet heuer in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft, dem Filmarchiv Austria und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien statt.
Belllaria Kino: Die Stadt ohne Juden – von Hugo Bettauer in einer Bearbeitung von Helmut Peschina. Gespielt wird am 8. und 16. November um 20h. Museumsstraße 3, 1070 Wien, Tel.: 01/523 75 91.
Hugo Bettauer: Die Stadt ohne Juden. Ein Roman von Übermorgen (ersch. 1922). Sie können den Roman auf der Site jewish-life online lesen.
Porträt des Schriftstellers von Prof. Dr. Murray G. Hall.
“Die Stadt ohne Juden” – der Fall Bettauer.
Projekt Gutenberg – Hugo Bettauer.
BILDER AUSSER SICH – SCHOA UND FILM. bis 12. November 2006, Metro Kino.
Wie sehen die aktuellen Formen der Vermittlung der Schoa aus? Wie kann im Zeitalter der Bildmedien mit dem Undarstellbaren der Schoa umgegangen werden. Das Jüdische Museum und das Filmarchiv Austria veranstalten dazu ein Symposion (“Zwischen den Zeilen – Evidenzen des Undarstellbaren, 9. und 10. November 2006, Metro Kino.”) und eine begleitende Filmreihe.
Filmarchiv und Jüdisches Museum
06.05: Präsentation des Buches AUFbrüche – feministische Porträts und Lebensbilder. AUFedition/mandelbaum verlag.
Am 30. November 2006 um 19:30 in der Wienbibliothek im Rathaus. Einführende Worte: Dr. Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek. Über das Buch sprechen die Herausgeberinnen Britta Cacioppo, Eva Geber, Traude Korosa. Aus den Texten lesen: Ditha Brickwell, Eva Dité, Elisabeth Wäger.Im Anschluss an die Lesung lädt die Wienbibliothek zu einem Glas Wein ein. Veranstaltung gemeinsam mit der MA 9 Wienbibliothek.
06.06: Openhouse in der AUF.
Jeden ersten Samstag im Monat von 14:00 bis 19:00 Uhr, 2. Dezember 2006, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien.
- Reden, diskutieren, debattieren bei Kaffee und Kuchen.
- Alle AUF-Hefte sowie feministische Zeitschriften quer durch Europa kennenlernen und darin schmökern.
- Flohmarkt mit Büchern, Pflanzen, Sonstigem.
- Verkauf von AUF-Büchern und Büchern befreundeter Kleinverlage und
- ÜBERRASCHUNGSLESUNG von 17:30 bis 18:30.
AUF – eine Frauenzeitschrift und AUF Info.
07: TIER- UND NATURSCHUTZ.
07.01: Bernd Pitzer und seine Schildis.
Kranke und verletzte Tiere werden von Bernd Pitzer in der Schutzstation O AETOS gesund gepflegt und Nachzuchten bis zur Auswilderung artgerecht aufgezogen. Sie haben die Möglichkeit, diese Initiative zu unterstützen: Patenschaft für Nachzuchten: EURO 55.- (CHF 85.-) pro Jahr / Tier. Patenschaft für verletzte Schildkröten: EURO 110.- (CHF 170.-) pro Jahr / Tier.
So einfach geht das: Auf der Patenseite wählen Sie eine Schildkröte aus. Dann teilen Sie Bernd mit, welche Schildkröte Sie adoptieren möchten (Nr. angeben oder Nachzucht) und geben ihr, sofern gewünscht, einen Namen. Wenn Sie Ihre Postadresse bekannt geben, erhalten Sie umgehend eine Urkunde und einen Zahlschein. Ihr Beitrag kommt zu 100 % O AETOS zugute.
Nähere Infos über das Engagement von Bernd Pitzer finden Sie unter nachstehender Adresse: O Aetos
08: STADTSTREUNEREIEN – DIESMAL IN LINZ.
08.01: “Lust.ig verlieren” von und mit Thomas Northoff.
Am 11. 11. 2006 findet um 20.00 Uhr in der Linzer UNFASSBAR, Konrad-Vogel-Straße 11, die Eröffnung der Ausstellung “LUST.IG VERLIEREN” von und mit THOMAS NORTHOFF (Wien) statt
.
Die Ausstellung vereint inoffizielle Botschaften unterschiedlichster sozialer Gruppen im öffentlichen Raum: TextGraffiti, also jene Botschaften, die man sich oft nicht von Angesicht zu Angesicht zu sagen getraut, weil zumindest scheele Blicke die Folge wären. In der Anonymität jedoch lassen die Leute die Sau raus. Voraussetzung zur befriedigenden Rezeption der Ausstellung ist nur eine Ader fürs Subversiv-Komische und ein guter Umgang damit, dass einem das Lachen nicht selten im Hals stecken bleibt. Das dokumentierte Material entstammt dem Österreichischen GraffitiArchiv für Literatur, Kunst und Forschung, das der Schriftsteller und Kulturwissenschaftler Thomas Northoff seit 1983 aufgebaut hat. Es erwarten Sie ein kurzer Vortrag, eine themenadäquate Lesung, Bluesiges der Gruppe Hard Attack und ein Buffet.
08.02: Spuren lesen mit Thomas Northoff (Graffiti).
Der international renommierte Graffitiforscher hat bereits in Wien mehrmals Spurensuchen als Führungen veranstaltet. Stets war das Publikum überrascht, wieviel ernsthafte Symptomatik aus den weithin als Schund angesehenen inoffiziellen Botschaften zu erkennen ist. Text-Graffiti geben Einblick in Befindlichkeiten und Stimmungen sozialer Gruppen, lassen unter der Oberfläche Brodelndes erkennen und Tendenzen gesellschaftlicher Bewegungen voraussehen.
Wann: Freitag, 10.11.2006. Treffpunkt: Straßenbahnstation Volksgarten/Blumauerplatz. Zeit: 16 Uhr. Eintritt frei!
Literatur: Thomas Northoff, Graffiti – Die Sprache an den Wänden (Wien: Löcker, 2005), ISBN 3-85409-417-5, 200 Seiten.
Ein informativer Artikel in der Wikipedia zum Thema Graffiti.
9: SERVICE UND IMPRESSUM.
Mein Newsletter bringt Ihnen alle 4 – 6 Wochen einen Überblick über alle Neuigkeiten auf meiner Site ins Haus bzw. auf den Bildschirm und versorgt Sie zusätzlich mit Schnipseln aus Politik, Kunst, Literatur, Gesundheit und Umwelt.
Wenn Sie den Informationsbrief abonnieren möchten, senden Sie uns bitte eine leere Mail mit Ihrem Vor- und Familiennamen im Betreff.
Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
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HerausgeberInnen dieses Newsletters.
Petra Öllinger und Georg Schober.
Mail: Petra Öllinger
Kontaktadresse: 1060 Wien, Garbergasse 18/2.
Tel. Nr.: 01/597 75 54.
