Herzlich Willkommen
in Petra Öllingers virtueller Wohnung
Petra Öllingers Newsletter Nummer 13
Die Oktober Schnipsel
INHALTSVERZEICHNIS
- 01: IN EIGENER SACHE
- 01.01: Ihre Meinung ist gefragt!
- 01.02: Neu – “Das Beste aus einem Monat ‘Duftender Doppelpunkt’”
- 01.03: “Schnipseln und ein Hörbuch gewinnen” – ein Rückblick
- 02: POLITIK / MENSCHENRECHTE / SOZIALES
- 02.01: Österreichische Abschiebepraxis und Menschenrechte
- 02.02: Entwicklungspolitik Bücher – Magazin – Bilder
- 02.03: Die Clean Clothes Kampagne braucht Ihre Stimme!
- 03: LITERATUR.
- 03.01: Sinnliche Lesung.
- 03.02: Wer steht im Tor?- Schreibwerkstatt des Leselöwen
- 04: FRAUENSPEZIFISCHES.
- 04.01: E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht
- 04.02: Internationaler Tag “NEIN zu Gewalt an Frauen”
- 04.03: Neuverortung der Geschlechtergeschichte im “Salon 21″
- 05: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN / WORKSHOPS
- 05.01: “Stigma und Produktivität. Zur medialen Darstellung von Behinderung”
- 05.02: Anlat Istambul (Film)
- 05.03: “Sind Quanten männlich oder weiblich? Frauen und Männer in der Arbeitswelt Forschung”
- 05.04: Vor 100. Jahren starb die Malerin Paula Modersohn-Becker
- 05.05: “Blickwechsel” – eine Führung mit Petra Unger durch das Kunsthistorische Museum
- 05.06: SOL- Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
- 06: TIER-, NATUR- UND UMWELTSCHUTZ
- 06.01: Kleider Bauer Pelzdemo- und Meinungsfreiheitstermine Mariahilferstraße
- 06.02: Floraweb
- 06.03: Big Foot lebt, nicht nur in den USA – Rohstoffe sparen senkt den ökologischen Fußabdruck
- 07: DAS BESTE AUS EINEM MONAT “DUFTENDER DOPPELPUNKT”
- 07.01: Österreichische Literatur – ein Überblick über die österreichische Verlagslandschaft
- 07.02: VHS-LITERATURWETTBEWERB 2008
- 07.03: Vom lieben Augustin, Teufeln & Basilisken – eine Sagenreise durch Wien
- 07.04: Sprichcode – Literatur- und Foto-Wettbewerb für Jugendliche von 14 bis 19
- 07.05: LiteratInnen machen Standard
- 07.06: Literadio live von der Frankfurter Buchmesse
- 07.07: blog parade – über Barrieren im Netz – accessibility blog parade
- 08: VERMISCHTES
- 08.01: Centropa – ein virtuelles Museum der jüdischen Alltagsgeschichte in Mittel und Osteuropa
- 08.02: Online-Kurs für ExistenzgründerInnen
- 09: SERVICE UND IMPRESSUM
01: IN EIGENER SACHE
01.01: Ihre Meinung ist gefragt!
Petra Öllingers virtuelle Wohnung, die ältere Schwester des “Duftenden Doppelpunktes”, hat in den letzten Wochen eine Runderneuerung erhalten und erstrahlt nun wieder im neuen “barrierearmen” Glanz.
Schreiben Sie uns, was Ihnen an unserer Site besonders gut gefällt und wo Sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen. Dadurch nehmen Sie an der Verlosung folgender drei Hörbücher teil:
Jochen Striebeck liest: Patricia Highsmith – “Der Mann der seine Bücher im Kopf schrieb”
Sergej Barbarez liest: Erick Kästner – Auszüge aus “Pünktchen und Anton”
Peter Lohmeyer liest: Kurt Tucholsky – Auszüge aus “Gesammelte Werk”
01.02: “Das Beste aus einem Monat ‘Duftender Doppelpunkt’”
In der neuen Rubrik wird ab nun eine kleine – feine – subjektive Auswahl von Beiträgen, die im vergangenen Monat im Literaturblog
“Duftenden Doppelpunkt – Infos aus Literatur und Wissenschaft” erschienen sind, präsentiert.
01.03: “Schnipseln und ein Hörbuch gewinnen” – ein Rückblick
Unter dem Titel “Schnipseln und ein Hörbuch gewinnen” hatten Sie die Chance, eines von sechs Hörbüchern zu ergattern. An unserer
Aktion nahmen 42 Teams teil. Das Glücksengerl Elfriede und unsere Brilli haben die Ziehung durchgeführt. Am Ende der folgenden Seite finden Sie den Vorgang ins Bild gesetzt. Neben einem österreichischen Team wurde auch ein deutsch-österreichisches und ein deutsch-schweizer Team gezogen. Nochmals herzlichen
Glückwunsch und viel Vergnügen beim Hören und Genießen.
02: POLITIK / MENSCHENRECHTE / SOZIALES
02.01: Österreichische Abschiebepraxis und Menschenrechte
Der Begriff Integration ist heute in aller Munde und wird von unseren ausländischen MitbürgerInnen gegenüber ständig eingefordert. Was wir darunter genau verstehen, ist dann nicht mehr so klar. Wird nicht oftmals Integration gefordert und Assimilation gemeint? Werden die wirklichen Probleme im Zusammenleben angesprochen und versucht, einer Lösung zuzuführen? Wird vielleicht die Situation von den einen beschönigt und von den anderen dramatisiert. Gibt es ausreichend niederschwellige Angebote um die “Neuen” einzubeziehen, sie mit unserer Kultur bekannt zu machen? Was können wir von diesen Menschen erfahren und lernen? Vieles, das MigrantInnen erlebt und durchlitten haben, können wir bestenfalls erahnen. Was wir allerdings tun können, ist uns auf einen vorübergehenden Perspektivenwechsel einlassen. Wie würden wir uns fühlen, fern der Heimat, in einem uns fremden Land, möglicherweise in Schubhaft? Geben wir der Menschlichkeit eine Chance!
Von einer verantwortungsbewußten Politik im Interesse aller Menschen des Landes erwarten wir:
1. Menschlichkeit – in unserem eigenen Interesse sollten wir sie uns “leisten”.
2. Eine offene und ehrlich Diskussion über “Fremde” und ihre Integration in Österreich.
3. Die Novellierung des derzeit gültigen Fremdenrechtes.
Wenn Sie in diesem Sinne aktiv werden wollen, schlagen wir Ihnen folgende zwei Schritte vor:
1. Mails an die politisch Verantwortlichen schicken;
2. Unterzeichnung einer Petition.
1. Mail – verwenden Sie dazu den nachstehenden Text oder formulieren Sie nach eigenem Gutdünken und senden Sie den elektronischen Brief an die folgende Adressen. Wir, Petra Öllinger und Georg Schober, haben uns bei der Formulierung des Schreibens an Texten zum Thema Abschiebepraxis und Menschenrecht orientiert.
Herrn BK Dr. Alfred Gusenbauer (alfred.gusenbauer@spoe.at)
Herrn BP Dr. Heinz Fischer (heinz.fischer@hofburg.at)
Herrn BM Günther Platter (ministerbuero@bmi.gv.at)
Frau NAbg. Marianne Hagenhofer, Sprecherin der SPÖ für Menschenrechte, Minderheiten und Volksgruppen (marianne.hagenhofer@spoe.at )
Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren!
Das Fremdenrecht und die derzeitige Politik der Abschiebung von Menschen, die seit Jahren in Österreich leben, empfinde ich als inhuman, bürokratisch und in manchen Punkten menschenrechtswidrig. Bei der Administrierung der Abschiebung werden oft weitere Menschenrechte verletzt. Durch willkürliche, individuelle “Gnadenakte” wird diese Praxis nicht abgemildert. Herrschaftliche Beliebigkeit kann nicht eine der Grundlagen unseres Zusammenlebens bilden.
Ich frage mich, wie Sie eine Politik verantworten können, durch die – neben den unmittelbar Betroffenen und deren Umfeld auch die Wünsche der lokalen und regionalen Politik missachtet werden?
- Menschen, die durch Krieg und Flucht alles verloren haben und traumatisiert wurden, erneut alles verlieren, nachdem sie hier notdürftig wieder Strukturen für ein normales Leben aufgebaut haben?
- Jugendliche in ihrer Angst vor Abschiebung zur Flucht vor der Fremdenpolizei getrieben werden?
- Familien rücksichtslos getrennt werden?
- AsylwerberInnen für die österreichische Praxis der jahrelang dauernden Asylverfahren verantwortlich gemacht werden?
Für mich ist Solidarität keine leere Worthülse. Ich erwarte mir ein humanes Fremdenrecht und eine offene und breite gesellschaftliche Diskussion, die ohne Schwarzweißmalerei auskommt und den Menschen in den Mittelpunkt der Überlegungen stellt. Zeigen Sie Mut zur Verantwortung und lassen Sie sich weder von parteipolitischen Überlegungen noch von Stammtischzurufen leiten. In diesem Sinne ersuche ich Sie, für ein menschenrechtskonformes Fremdenrecht zu sorgen!
Mit freundlichen Grüßen
2. Petition – auf der Site der Zeitung für MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen “TALK TOGETHER” können Sie die Petition “Flüchtlinge haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben!” unterzeichnen.
Weiterführende Links:
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UNO) vom 10. Dezember 1948.
UNHCR – Rechtsinformationen / Asyl in Österreich. Österreichische Gesetze rund um Asyl.
Demokratiezentrum – ein kurzer Abriß der Asylpoltik Österreich seit 1945.
02.02: Entwicklungspolitik Bücher – Magazin – Bilder
Auf der Verteilerseite von Südwind findet man nun die Links zu “4x Südwind für eine Welt” und somit jede Menge Informationen und Angebote:
- die Südwind Agentur für Information und Bildung zu globalen Themen,
- die Südwind Buchwelt – das Fachgeschäft für entwicklungspolitische Bücher, Weltmusik und Fairtrade Produkte,
- das Südwind-Magazin für internationale Politik, Kultur und Entwicklung und
- Südbild, die online – Datenbank mit Alltags – Bildern aus den Ländern des Südens.
02.03: Die Clean Clothes Kampagne braucht Ihre Stimme!
Ein Richter in Bangalore (Indien) erließ einen Haftbefehl gegen vier AktivistInnen der Clean Clothes Kampagne Niederlande. Den ArbeitsrechtsaktivistInnen werden vom indischen Jeansproduzenten FFI (Fibres and Fabrics International Pvt Ltd.) Internetkriminalität, rassistische und fremdenfeindliche Aktivitäten und üble Nachrede vorgeworfen. Die Clean Clothes Kampagne führt seit 2005 eine Aufklärungskampagne über die Zustände in den FFI Produktionsstätten in Indien, um auf Arbeitsrechtsverstöße aufmerksam zu machen.
Unterstützen Sie die Clean Clothes Kampagne und schicken Sie ein Protest-E-Mail an:
Die Markenunternehmen, die Ware von der Farbrik FFI beziehen.
Nähere Informationen über den Urgent Action Fall.
Urgent Actions Koordinatorin Michaela Königshofer, Laudongasse 40, 1080 Wien.
03: LITERATUR
03.01: Sinnliche Lesung
Einge der TeilnehmerInnen der sinnlich-kreativen Schreibwerkstatt “Vom Duft des Doppelpunktes” sind auch außerhalb der vier Workshop-Wände aktiv.
Am Samstag, den 20.10 2007 findet eine Lesung mit dem Titel “Sinnlichkeit” statt.
Ort: Cafe Ephata, Garbergasse 14, 1060 Wien.
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Die sinnlichen LeserInnen sind: Sonja Bogdan, Wolfgang Dorner, Monika Giller, Andrea Holzinger, Riki Köberl, Veronika Schnablegger, Hannah Sideris.
Der Eintritt ist frei.
03.02: Wer steht im Tor? – Schreibwerkstatt mit dem Leselöwen
“Die Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft 2008 haben schon lange begonnen, zum Beispiel mit dem Bau der U2, dem Bau eines Einkaufszentrums, der Renovierung des Happel-Stadions, der Fällung von Bäumen, …
…und jetzt gibt es auch noch eine Schreibwerkstatt!
An diesem Samstag beschäftigen wir uns mit Fußball in allen möglichen Facetten. Dabei halten wir uns nicht streng an die Spielregeln, lassen unserer Fantasie freien Lauf. Weder muss man Fußball-Freak sein, noch umfangreiche Fußball-Kenntnisse haben. Eine gewisse Fußball-Aversion kann jedenfalls nicht schaden.”
Samstag, 01. Dezember 2007 von 09.00-17.00 Uhr.
BOeS – Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen. Rathausstraße 11/12 (Lichthof), 1010 Wien.
Kosten: 25,00 Euro / Anzahl Mindestteilnehmer: 5.
Schreiblöwe: Anmeldung bis spätestens 20.11.2007 per E-Mail an: schreibloewe@chello.at
04: FRAUENSPEZIFISCHES
04.01: E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht
Die Autorin, Hannelore Vonier:
“Ich habe den Kurs erstellt, weil ich davon überzeugt bin, dass wir von anderen Kulturen lernen und unser Leben dadurch positiver gestalten können. Nicht durch nachmachen, sondern allein durch das Wissen, dass es immer auch anders geht. Je mehr Leute das erkennen, desto besser für uns alle.”
Literatur und Quellen zum E-Kurs “Matriarchat”.
7 Kursteile, 1 Email pro Woche. Der Kurs ist kostenlos.
Überall auf der Welt gibt es noch matriarchal organisierte Gesellschaften. Der Kurs gibt Ihnen einen Überblick und befähigt Sie, an Diskussionen und Gesprächen über alternative Gesellschaften teilzunehmen.
E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht
04.02: Internationaler Tag “NEIN zu Gewalt an Frauen”
Terre des Femmes: Lassen Sie die Fahnen wehen für ein Leben ohne Gewalt! Rund um den 25. November, dem Internationalen Tag “NEIN zu Gewalt an Frauen” wird in vielen Städten zum siebten Mal die TERRE DES FEMMES-Fahne mit der Aufschrift “frei leben – ohne gewalt” gehisst. In rund 800 Städten und Gemeinden werden über 3000 Fahnen und Banner wehen als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal. Drei unbeugsame Dominikanerinnen als Symbol für den Widerstand gegen Gewalt gegen Frauen.
04.03: Neuverortung der Geschlechtergeschichte im “Salon 21″
Der “salon 21″ ist eine Internetplattform, auf der zum einen Veranstaltugnshinweise und Calls publiziert werden können, und wo zum anderen auch verschiedene wissenschaftliche Diskussionen geführt werden. Schwerpunkt sind dabei Fragen der Frauen- und Geschlechtergeschichte, aber auch aller dabei relevanten “Neben”disziplinen.
05: VERANSTALTUNGEN / AUSSTELLUNGEN / WORKSHOPS
05.01: “Stigma und Produktivität. Zur medialen Darstellung von Behinderung”
Im Rahmen der Reihe “Produktivität” des Instituts für Wissenschaft und Kunst spricht Fritz Betz zum Thema “Stigma und Produktivität. Zur medialen Darstellung von Behinderung”:
Institut für Wissenschaft und Kunst.
Berggasse 17/1 , 1090 Wien.
Donnerstag, 18. Oktober 2007, um 18.30 Uhr.
In letzter Zeit treten in leistungsorientierten medialen Inszenierungen wie etwa “Reality Shows” vermehrt Menschen mit körperlichen Handicaps, nach Goffman sogenannte “Stigmatisierte”, auf. Die ProduzentInnen und TeilnehmerInnen dieser massenmedialen Formate verbinden damit den Anspruch, in der Interaktion zwischen Stigmatisierten und Nicht-Stigmatisierten emanzipatorische Images zu schaffen, die sich gegen traditionelle paternalistische Denkfiguren wenden. Handelt es sich dabei tatsächlich um Strategien sozialer Inklusion? Wenn ja, um welchen Preis? Und: Was ist die Botschaft, die dabei an das Publikum der mehrheitlich und vermeintlich Nicht-Behinderten geht? Der Vortrag versucht, Thesen zu diesen Fragen zu entwickeln, und wird sich dabei an Goffmans Arbeiten zum “Stigma”, an Foucaults Analyse moderner Disziplinarmechanismen sowie an Theorien orientieren, die technischen Artefakten (dabei vor allem Medientechnologien) grundsätzlich die Funktion von “„Prothesen” zuschreiben (Freud, McLuhan, Stone).
Fritz Betz, Prof. (FH), Dr. phil., Mag. rer. soc. oec. Kultur- und Mediensoziologe, ist Hochschullehrer am FH-Studiengang Informationsberufe/Angewandtes Wissensmanagement in Eisenstadt und Lektor an der Universität Wien. Arbeitsgebiete: Subjektivität im Postfordismus, Historische Anthropologie der Medien, Semiologie und Diskursanalyse, Informationsethik. Zuletzt erschienen: KühleGeborgenheit durch Evidenz. Zur Produktion von Wissen und Sicherheit im Forensic TV, in: xing 04/06; eGovernment und eGovernmentality in Österreich, in: proceedings der 1.Österr. FH-Forschungskonferenz 2007.
Institut für Wissenschaft und Kunst.
Via Library Mistress
05.02: Anlat Istanbul (Film)
ANLAT ISTANBUL ist ein atmosphärischer Film, der sich aus der Perspektive von fünf namhaften türkischen Regisseuren mit der Millionen-Metropole Istanbul befasst. Fünf Episoden, die vertraute Märchenfiguren wie Schneewittchen oder Dornröschen in das pulsierende Großstadtleben der Gegenwart transportieren und sich zu einer einzigartigen und wundervoll schillernden Story zusammenfügen.
ANLAT ISTANBUL entführt den Zuschauer in ein modernes Märchen rund um den Bosporus, an die schönsten und symbolträchtigsten Schauplätze der Stadt. Hier hält das Leben für seine auf den ersten Blick durchschnittlichen Figuren besondere, magische Geschehnisse
bereit. Inmitten des bebenden Istanbuler Nachtlebens erleben die Protagonisten der fünf Episoden skurrile und abenteuerliche Geschichten. So beispielsweise die junge und naive Tochter des hiesigen Unterweltkönigs, die in Beyoglu, dem Herzen der Metropole, eine äußerst ungewöhnliche Begegnung hat. Oder der gut aussehende Arbeitslose, dessen Schicksal eine überraschende Wendung für ihn
vorgesehen hat. Und der böse Wolf? Der lauert in hell erleuchteten Wartehallen eines internationalen Flughafens auf Rotkäppchen …
Originalfassung mit deutschen Untertitel
Türkei 2005 – Originaltitel: Anlat Istanbul – Regie: Ümit Ünal, Ömür Atay, Kudret Sabanci, Yücel Yolcu, Selim Demirdelen – Darsteller:
Altan Erkekli, Idil Üner, Azra Akin, Ahmet Mümtaz, Nurgül Yesilcay, Cetin Tekindor, Güven Kirac – FSK: ab 12 – Länge: 100 min.
Station Wien – Kultur Cafe:
19. Oktober 2007. Filmbeginn um 20:00 Uhr. Einlass um 19:30. freier Eintritt.
Einsiedlerplatz 5, 1050 Wien. Tel.: +43-(0)1-94 148 36
05.03: “Sind Quanten männlich oder weiblich? Frauen und Männer in der Arbeitswelt Forschung”
Haus der Forschung. Sensengasse 1, 1090 Wien.
21. November 2007, von 09:30–16:30 Uhr.
Sowohl die Anzahl der Forscherinnen als auch die Anzahl der Professorinnen liegt deutlich unter jener der männlichen Kollegen und
liegt im internationalen Vergleich weit hinter anderen Ländern zurück. Was sind Gründe und Ursachen für diese Befunde, welche Erfahrungen haben Frauen und Männer mit der Arbeitswelt Forschung gemacht und wo liegen die Herausforderungen für die Zukunft? Diese und weitere spannende Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung aufgeworfen und gemeinsam – mit ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen und allen TeilnehmerInnen – diskutiert werden. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der universitären als auch der außeruniversitäteren Forschungswelt.
Näheres zur Veranstaltung erfahren Sie auf der Site des Wissenschaftsfonds.
05.04: Vor 100 Jahren starb die Malerin Paula Modersohn-Becker
In diesem Herbst feiert die Kunstwelt mit zahlreichen Ausstellungen die Malerin Paula Modersohn-Becker, die vor 100 Jahren gestorben ist. Ein biografischer Essay Von Christa Bürger in der Zeit von 13. 09. 07.
Paula Modersohn-Becker Museum im Bremen.
Paula Modersohn-Becker und die Kunst in Paris um 1900 in der Kunsthalle Bremen.
Paula Modersohn-Becker Museum in Worpswede.
Fembio – Biographie von Paula Modersohn-Becker.
05.05: “Blickwechsel” – eine Führung mit Petra Unger durch das Kunsthistorisches Museum
Ein Führung von Petra Unger: Frauen im Kunsthistorischen Museum. Termin: Mittwoch, 07.11.07, 16 Uhr.
Treffpunkt: Eingang Kunsthistorisches Museum.
Was ist eine schöne Frau? Müssen Frauen schön und nackt sein, um ins Museum zu kommen? Gibt es Werke von Malerinnen im Kunsthistorischen Museum? Diesen und anderen Fragen wird bei dem Rundgang “Blickwechsel” im Kunsthistorischen Museum nachgegangen. Kunst- und Kulturvermittlerin Petra Unger führt durch das Kunsthistorische Museum und wagt einen Blickwechsel, der sich lohnt.
Die Teilnehmer/innenzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Um Anmeldung in der Bezirksvorstehung 6. Bezirk unter Tel.: 4000 06 110 wird gebeten. Eintritt zum Gruppenpreis von Euro 7,- . Die Führung ist kostenlos.
05.06: SOL- Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
Do, 18. Okt. 07, Bekommen nach meinen Bedürfnissen, Beitragen nach meinen Fähigkeiten das Ende der Begriffe “Arbeit” und “Leistung”, Bewegung vom Mangeldenken zum Füllebewusstsein. Philosophische Überlegungen mit konkreten Folgewirkungen für die gelebte Praxis für alle, die sich diese Bewegung wünschen.
Referentin: Mag. Nicole Lieger, nicole.lieger@gmx.net .
19h, Flüchtlingsheim der Caritas, 1150 Wien, Robert Hamerlingg. 7 (Eingang um die Ecke, Hanglüßgasse).
Do, 15. Nov. 07, Gemeinsam Wohnen: Teilen macht Sinn und schont Ressourcen. HARMONIE ist MÖGLICH.
19h, Flüchtlingsheim der Caritas, 1150 Wien, Robert Hamerlingg. 7 (Eingang um die Ecke, Hanglüßgasse).
SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
1140 Wien, Penzingerstr. 18/ 2. Tel: 01/ 876 79 24.
06: TIER-, NATUR- UND UMWELTSCHUTZ
06.01: Kleider Bauer Pelzdemo- und Meinungsfreiheitstermine Mariahilferstraße
Jeden Freitag von 13-19 Uhr.
Jeden Samstag von 10-18 Uhr.
Ein Infobeitrag von Franz Gratzer:
Wer bei unseren Sprech-& Singchören oder am Infostand für die Rechte von Mensch und Tier mitmachen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Natürlich gibt es keine Verpflichtungen und jeder kann sich vorab einmal über die Möglichkeiten für seinen persönlichen Beitrag für eine gerechtere Welt für Mensch und Tier informieren. Besonders empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Teilnahme an einem der “Animal Liberation Workshops”, wo Interessierte sich kostenlos über die Tätigkeit der Tierrechtsszene in Österreich informieren können: Animal Libaration. http://www.animal-liberation.at .
Seit Oktober 2006 halten wir vom “Verein gegen Tierfabriken” wöchentlich diese Demonstrationen gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer ab, nachdem die Gebrüder Graf (Eigentümer von Kleider Bauer) jegliche Kommunikation mit uns verweigert haben.
Die Polizei hat – trotz in der österreichischen Verfassung zugesicherten Meinungs- und Demonstrationsfreiheit – unter zu Hilfenahme
unterschiedlichster unzureichender Vorwände immer wieder versucht, uns von dort zu vertreiben.
Detaillierte Hintergrundinfos des Vereins gegen Tierfabriken:
Geschehnisse um Kleider Bauer … (Beitrag vom 04.10.07)
“Im Winter tot bei Kleider Bauer …” (Beitrag vom 07.05.07)
Polizei bedroht massiv Demo für Meinungsfreiheit (Beitrag vom 14.12.06)
Auf der VGT-Homepage gibt es auch einen Terminkalender zu unseren Aktivitäten:
06.02: Floraweb
FloraWeb ist das Online-Informationsangebot des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) über die wildwachsenden Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften und die natürliche Vegetation Deutschlands. Derzeit beschränkt sich die Artenauswahl auf die Farn- und Blütenpflanzen (Phanerogamen), eine Ausweitung auf Moose (Bryophyten) ist geplant. Die Angaben stammen aus laufend aktualisierten Datenbanken und Projekten des BfN und dessen Kooperationspartnern und stehen der Öffentlichkeit damit immer in ihrer aktuellen Form zur Verfügung.
06.03: Big Foot lebt nicht nur in den USA – Rohstoffe sparen senkt den ökologischen Fußabdruck
Derzeit findet weltweit das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier statt. Natürliche Lebensräume werden schneller zerstört als je zuvor. Gleichzeitig verbraucht die Menschheit mehr natürliche Ressourcen als unser Planet auf Dauer zur Verfügung stellen kann: Der “ökologische Fußabdruck” – als Maß für den Ressourcenverbrauch – übersteigt die Kapazität der Erde bereits heute um 25 Prozent. Die Menschheit lebt nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital unseres Planeten. Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir im Jahr 2050 die Ressourcen von zwei Planeten brauchen, um unseren Bedarf zu decken – diese Übernutzung führt schon heute zu einem Raubbau an jenen Ressourcen, von denen unsere Wirtschaft und unser Überleben abhängen – wie etwa Trinkwasser, Wälder und ein stabiles Klima.
Der ökologische Fußabdruck zeigt an, wie viel Fläche ein Mensch für die täglichen Dinge des Lebens verbraucht.
Der Fußabdruck pro Person in Hektar (ha)
Amerikaner: 9,6
EU-Bürger: 4,8
Österreicher: 4,58
Chinese: 1,6
Afrikaner: 1,1
Welt: 2,2
Wir ÖsterreicherInnen leben auch nicht gerade auf kleinem Fuß, wir brauchen pro Person 4,58 Hektar. Die Welt verträgt aber nur 1,8 Hektar. Rohstoffe sparen, senkt den ökologischen Fußabdruck (pdf).
WWF Fußabdrucktest – wissen Sie, welche Auswirkungen Ihr Lebensstil auf die Umwelt hat? Beantworten Sie 12 Fragen und erstellen Sie Ihre persönliche Umweltbilanz. Fragen und Feedback an konsum@wwf.at .
Ressourcensparen durch Weiterverkaufen eine gemeinsame Aktion von WWF und eBay. Noch ressourcensparender ist allerdings der Einkauf im Second-Hand Laden ums Eck
:
07: Das Beste aus einem Monat “Duftender Doppelpunkt”
07.01: Österreichische Literatur – ein Überblick über die österreichische Verlagslandschaft
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Die Literatur der österreichischen Kunst-, Kultur- und Autorenverlage Katalog 2007 – ein Forum für die österreichischen Literatur. Der Katalog umfaßt 3432 Titel aus 178 Verlagen. Auf den 176 Seiten der Sondernummer der Autorensolidarität finden Sie 1710 Neuerscheinungen und 1722 Backlist-Titeln 2006. Das Heft bietet einen Überblick über die österreichische Verlagslandschaft und die dort produzierte Literatur. Ebenso finden Sie eine Zusammenfassung der von österreichischen AutorInnen in Verlagen Deutschlands und der Schweiz veröffentlichten Literatur.
Autorensolidarität Sondernummer 65. Hrsg.: Gerhard Ruiss, Traude Korosa, Martin Höfer. Red.: Traude Korosa (Österreich) und Martin Höfer (Ausland).
Literaturhaus Wien: Seideng. 13, 1070 Wien.
Tel.: 01/526-20, Mail: ig@literaturhaus.at
07.02: VHS-LITERATURWETTBEWERB 2008
.
Liebe Orte II. Teilnehmen können deutsch schreibende Autoren und Autorinnen ohne Alters- oder Wohnortbegrenzung. Eingereicht werden sollen belletristische Texte (Geschichte, Gedicht, Essay, Märchen, Kurzdrama), die sich mit dem Thema “Wanderung” auseinandersetzen:
Gemeint ist nur am Rande eine romantisch-idyllische Wanderung durch den Wald. Es soll ums Erinnern und (Wieder-) Entdecken gehen, um einen Bildungsweg, der einen dümmer macht als man vorher war – oder einem ein Licht aufgehen lässt. Es soll um einen Weg durch und Erfahrungen mit oder in Bildungseinrichtungen, einfach: um den Lebensweg gehen. Schule, Museum, Sprachkurs können plötzlich zu lieben Orten werden, Streber und Besserwisser zu Freunden oder Geliebten. Kluge Köpfe lassen plötzlich das Intellektuelle beiseite zugunsten von…
Das Thema soll Inspirationshilfe sein und nicht zu sehr festlegen, das Motiv “Wanderung” muss aber deutlich durchscheinen. Zugelassen sind unveröffentlichte Texte in deutscher Sprache von höchstens 5 Seiten A4 einzeilig in 12 pt. Schriftgröße. Handschriftliche Manuskripte sowie E-Mails werden nicht entgegengenommen.
Einsendeschluss: 31. März 2008
Näher Infos finden Sie auf der Site crauss.de.
07.03: Vom lieben Augustin, Teufeln & Basilisken – eine Sagenreise durch Wien
Kinderfest Am Himmel (1190 Wien).
Phantastische Sagenreise durch Wien mit Gerald Grassl.
Für Kinder von 5 bis 95 Jahren. Am 26. Oktober 2007, 12.30 – 17.00 Uhr.
07.04: Sprichcode – Literatur- und Foto-Wettbewerb für Jugendliche von 14 bis 19
.
Wer kann teilnehmen: Alle Jugendlichen, die in Österreich leben, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren und zwischen September 1988 und September 1993 geboren sind.
Einsendefrist: Bis zum 25. Februar 2008.
Es gibt kein vorgeschriebenes Thema. Auch die Form kann frei gewählt werden.
Nähere Infos auf der Site Sprichcode.
07.05: LiteratInnen machen Standard.
Anläßlich der Frankfurter Buchmesse hat der Standard österreichische LiteratInnen eingeladen, für die Zeitung zu schreiben. Daraus ist “Literaten machen STANDARD” entstanden. 37 SchriftstellerInnen und DichterInnen haben Texte geschrieben, die zum Teil tagesaktuell sind, andere Beiträge sind Momentaufnahmen, Interviews und – insgesamt 13 – Gedichte.
07.06: Literadio live von der Frankfurter Buchmesse
Literadio sendete live von der Frankfurter Buchmesse 2007. Lesungen von und Gespräche mit folgenden AutorInnen: Ayoub / Ballhausen / Brickwell / Fleischer / Guentcheva / Henisch / Hermann /Huber / Jaschke / Köhle / Kronabitter / Menasse /Mieze Medusa /Nitsche / Nussbaumer / Rossmann / Ruiss / Schmatz / Steinwendtner / Stowasser / Wagner / Winkler / Wolf. Abgerundet wurde das Programm von Diskussionen und Gesprächen mit VerlagsleiterInnen und ÜbersetzerInnen. Sie können die Lesungen und Gespräche jederzeit nachhören”.
07.07: blog parade – über Barrieren im Netz – accessibility blog parade
Der “MAIN_blog” und Robert Lender mit seinem Weblog “Nur ein Blog” laden unter dem Motto “über barrieren im netz” zur ersten “Accessibility” blog parade.
Die Idee ist, vielfältige Artikel und Kommentare anzuregen und eine engagierte Vernetzung, die dazu beiträgt, vorhandene Barrieren im Zugang zum Web und damit zur Wissensgesellschaft weiter zu überwinden.
Sie sind vom 10. Oktober bis 11. November eingeladen, dazu Artikel im eigenen Blog zu veröffentlichen. Um die OrganisatorInnen über Ihren Beitrag zu informieren, zeichnen Sie diesen als Teil der Blog Parade aus (z.B. mit einem Banner). Die eingereichten Beiträge werden nach Ablauf der Frist im Weblog der VeranstalterInnen aufgelistet, geordnet und kommentiert.
08: VERMISCHTES
08.01: Centropa – ein virtuelles Museum der jüdischen Alltagsgeschichte in Mittel und Osteuropa
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Auf der Site Centropa (in englischer, ungarischer und deutscher Sprach) finden Sie hunderte englischsprachige, mehr als 100 ungarische und ein Dutzend deutscher Biografien. Das Centropas Archiv umfaßt eine große Zahl von Fotos und Familiengeschichten nach Ländern geordnet.
08.02: Online-Kurs für Existenzgründerinnen
Der Online-Kurs für Existenzgründerinnen hält viel Interessantes und Wissenswertes, auch für Männer bereit. Nach einer einmaligen kurzen Anmeldung stehen Ihnen alle Lernmodule zu Verfügun. Lediglich die zweimal im Jahr angebotene Workshopreihe ist nur Frauen zugänglich.
Kapitel 1 Basiskurs, 2 Kostenrechnung, 3 Rechtliche Grundlagen, 4 Marketing, 5 Unternehmenssteuern, 6 Internationalisierung, 7 Wachstumsstrategien, 8 Personalmanagement, 9 Innovationsmanagement.
Online-Kurs für Existenzgründerinnen.
Die ELFE (E-LEARNING FOR FEMAL ENTERPRENEURS) Workshops in Deutschland.
9: SERVICE UND IMPRESSUM
HerausgeberInnen dieses Newsletters.
Petra Öllinger und Georg Schober.
Mail: info@petra-oellinger.at .
Kontaktadresse: 1060 Wien, Garbergasse 18/2.
Tel. Nr.: 01/597 75 54.
