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Bücherverbrennung – Exilliteratur
„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” Aus der Tragödie Almansor von Heinrich Heine.
Verschleppt, erschlagen, vergast, in den Selbstmord getrieben. Die „Glücklicheren“ konnten durch Flucht ihr „nacktes“ Leben retten und einige wenige blieben und verstummten.
Der Jahrestag der Bücherverbrennung jährt sich 2008 zum 75. (Deutschland 10. Mai 1933) beziehungsweise zum 70. Mal (Österreich / Salzburg 30. April 1938).
Er bietet Anlaß, dieser zum Großteil seit damals aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgten AutorInnen zu gedenken, vor allem aber, sie zu lesen und damit auch ein Zeichen zu setzen gegen Faschismus, Barbarei und Zensur und für eine offene und positive Wahrnehmung kritischer Kunst und Literatur.
Das Leben und Werk der folgenden AutorInnen steht stellvertretend für viele weitere vom Nationalsozialismus verfolgter SchriftstellerInnen. Ich wünsche mir, daß diese Zusammenstellung einen Beitrag wider dem Vergessen leistet und freue mich, wenn Sie durch die Liste angeregt werden, den Kontakt zu einem / einer alten Bekannten zu erneuern oder Sie animiert, bisher Unbekanntes aus der Welt der Literatur zu erschließen.
Die Liste “Bücherverbrennung-Exilliteratur” versteht sich als work in progress – Anregungen und Ergänzungen nehme ich gerne entgegen.
Georg Schober
