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Petra Öllingers virtuelle Wohnung


Barrierefreiheit

In Österreich leben etwa 800.000 Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderungen). Alleine in der Europäischen Union sind es mehr als 37 Millionen.

Das weltweite Datennetz bietet mobilitäts- und sinnesbehinderten Menschen eine große Chance. Unabhängig von ihrer jeweiligen Einschränkung können sie im Internet Informationen austauschen, Kontakte pflegen und ihrem Beruf nachgehen.

Sehbehinderte verändern ihren Bedürfnissen entsprechend die Schriftgröße und -farbe der Bildschirmanzeige. Blinde lassen sich mit Hilfe spezieller Geräte den Bildschirmtext in Sprache oder Brailleschrift (Blindenschrift) „übersetzen“. Menschen ohne Hände steuern den PC mit Hilfe ihrer Stimme und eines Mikrofons.

Um allen NutzerInnen einen möglichst uneingeschränkten Zugang ins Netz zu gewährleisten, müssen bereits bei der Programmierung der Sites entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Letztendlich gibt es niemanden der vom Abbau der Stolpersteine nicht profitieren würde. Alle genießen die Vorteile einer klar strukturierten Site, die jederzeit einfach an die individuellen Bedürfnisse angepaßt werden kann.

Im Artikel 7 der österreichischen Bundesverfassung (BGBl. I. Nr.87/1997) sind eine Antidiskriminierungs- und eine Staatszielbestimmung für behinderte Menschen enthalten:

„… Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten.“

Meine Intention ist es, in Übereinstimmung mit den Richtlinien des World Wide Web Consortiums einen Beitrag für mehr Chancengleichheit im Netz zu leisten.

Wenn Sie Anregungen haben oder Fehler entdecken, freue ich mich auf Ihre Rückmeldung.

Barrierefreiheit für „normale Behinderte und behinderte Normale“ – Teil 1.
Ein Interview mit Jan Eric Hellbusch aus Deutschland.

Barrierefreiheit für „normale Behinderte und behinderte Normale“ – Teil 2.
Ein Interview mit Petra Ritter aus der Schweiz.

Barrierefreiheit für „normale Behinderte und behinderte Normale“ – Teil 3.
Ein Interview mit Eva Papst aus Österreich.

Die Interviews wurden im Recherchenblog erstveröffentlicht.

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