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Petra Öllingers virtuelle Wohnung


Bücherverbrennung – Exilliteratur

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” Aus der Tragödie Almansor von Heinrich Heine.

Verschleppt, erschlagen, vergast, in den Selbstmord getrieben. Die „Glücklicheren“ konnten durch Flucht ihr „nacktes“ Leben retten und einige wenige blieben und verstummten.

Alphabetische Liste der Autorinnen und Autoren von A – G.

Alphabetische Liste der Autorinnen und Autoren von H – N.

Alphabetische Liste der Autorinnen und Autoren von O – Z.

Titellisten der verbrannten Bücher

Literatur über Exilliteratur und Bücherverbrennung

Links zum Thema Exilliteratur und Bücherverbrennung

Wenn der Buchhandel nicht weiterhelfen kann: Bibliotheken und Antiquariate

Der Jahrestag der Bücherverbrennung jährt sich heuer zum 81. (Deutschland 10. Mai 1933) beziehungsweise zum 76. Mal (Österreich / Salzburg 30. April 1938).
Er bietet Anlass, dieser zum Großteil seit damals aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgten AutorInnen zu gedenken, vor allem aber, sie zu lesen und damit auch ein Zeichen zu setzen gegen Faschismus, Barbarei und Zensur und für eine offene und positive Wahrnehmung kritischer Kunst und Literatur.

Das Leben und Werk der in der Zusammenstellung “Bücheverbrennung – Exilliteratur” bisher erfassten AutorInnen steht stellvertretend für viele weitere vom Nationalsozialismus verfolgter SchriftstellerInnen. Ich wünsche mir, daß diese Zusammenstellung einen Beitrag wider dem Vergessen leistet und freue mich, wenn Sie durch die Liste angeregt werden, den Kontakt zu einem / einer alten Bekannten zu erneuern oder Sie animiert, bisher Unbekanntes aus der Welt der Literatur zu erschließen.

Die Liste versteht sich als work in progress – Anregungen und Ergänzungen nehme ich gerne entgegen.

Die Zusammenstellung der Liste erfolgte mit Unterstützung von Traude Korosa vom Literaturhaus Wien

Georg Schober und Petra Öllinger

Titellisten der verbrannten Bücher

Berlin.de – online-Veröffentlichung der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften.

Bücherlesung – Liste der „verbrannten“ AutorInnen.

Bibliothek verbrannter Bücher – AutorInnenliste.

Wikipedia – Liste der verbrannten Bücher 1933.

Literatur über Exilliteratur und Bücherverbrennung

Amann, Klaus und Berger, Albert (Hrsg.): Österreichische Literatur der dreißiger Jahre. Ideologische Verhältnisse. Institutionelle Voraussetzungen. Fallstudien. Böhlau Verlag, Wien 1990.

Bolbecher, Siglinde und Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur, Verlag Deuticke, 2005.

Briefe aus dem Exil: 30 Antworten von Exilanten auf Fragen von Arnim Borski. Mit einem Vorwort von Günter Kunert. Parallel zu den Briefen zeichnet der Band das schriftstellerische Lebenswerk der BriefautorInnen auf. Dabei wurde versucht, den Schwerpunkt nicht nur auf die Hauptwerke, sondern besonders auf das Unbekannte, fast Vergessene all dieser ExilantInnen zu legen.

Backhaus-Lautenschläger, Christine: … Und standen ihre Frau. Das Schicksal deutschsprachiger Emigrantinnen in den USA nach 1933. Centaurus Verlag 1991.

Emmerich, Wolfgang (Hrg.): Lyrik des Exils (Reclam Universal-Bibliothek).

Exenberger, Herbert: Als stünd’ die Welt in Flammen. Eine Anthologie ermordeter sozialistischer SchriftstellerInnen. Mandelbaum Verlag, 2000.

Exenberger, Herbert: Die Arbeiterbüchereien der Stadt Wien nach dem März 1938. In: Wien 1938. Hrsg. von Felix Czeike. Wien 1978. S. 237ff. (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, Bd. 2).

Exenberger, Herbert: “Der Geist ist in seine Schranken gewiesen”. Bücherverbrennungen in NS-Deutschland.

Hall, Murray G., Die Bücherverbrennung und der Literaturbetrieb in Österreich. In: Leipziger. Jahrbuch zur Buchgeschichte. 18 (2009), S. 327-346.

Herz-Kestranek, Miguel / Kaiser, Konstantin / Strigl, Daniela: In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Exillyrik, Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft, 2008.
Über 50 Jahre nach der bisher einzigen Lyriksammlung des österreichischen Exils, „Dein Herz ist deine Heimat“ (Wien 1955), erscheint eine neue große Anthologie des Exils, der Verfolgung, des Widerstands und der inneren Emigration und stellt 278 Lyrikerinnen und Lyriker mit markanten Werkproben vor.

Holzner, Johann und Müller, Karl (Hrsg.): Literatur der Inneren Emigration aus Österreich. Wien: Döcker Verlag 1998 (= Reihe Zwischenwelt Nr. 6 der Theodor Kramer Gesellschaft, Wien).

Krohn, Claus-Dieter (Hrsg.): Handbuch der deutschsprachigen Emigration 1933 – 1945. Primus-Verlag , 1998 . Kapitel V: Literarisches und künstlerisches Exil.

Lischeid, Thomas: Symbolische Politik. Das Ereignis der NS-Bücherverbrennung 1933 im Kontext seiner Diskursgeschichte. Heidelberg: Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, 2001.

Müller, Karl: Zäsuren ohne Folgen. Das lange Leben der literarischen Antimoderne Österreichs seit den 30er Jahren. Salzburg: Otto Müller Verlag 1990.

Pepper, Hugo: Nach dem Reichstag brannten die Bücher. Auch in Österreich ging Literatur in Flammen auf. In: Lesezirkel. Literaturmagazin Nr. 30/ 5. Jg.; Beilage der Wiener Zeitung.

Pfoser, Alfred: Die Leipziger Radikalkur. Die Wiener Städtischen Büchereien im Nationalsozialismus. In: Bibliotheken während des Nationalsozialismus. Teil II. Hrsg. von Peter Vodosek und Manfred Komorowski. Wiesbaden 1992. S. 91ff.

Pfoser, Alfred / Stadler, Friedrich (Redaktion): Die verbrannten Bücher ­10. 5. 1933. Wien 1983. (Schriftenreihe des Instituts für Wissenschaft und Kunst, Nr. 3).

Riegel, Paul / Rinsum, Wolfgang van: Deutsche Literaturgeschichte 10. Drittes Reich und Exil 1933-45: Band 10 (dtv-Taschenbücher).

Sauder Gerhard (Hrsg.): Die Bücherverbrennung. 10. Mai 1933. Ullstein Taschenbuchverlag 1985.

Serke, Jürgen: Die Verbrannten Dichter. Beltz Verlag.

Treß, Werner: Wider den undeutschen Geist. Bücherverbrennung 1933. Parthas Verlag, 2003.

Verweyen, Theodor: Bücherverbrennungen. Eine Vorlesung aus Anlaß des 65. Jahrestages der “Aktion wider den undeutschen Geist”. Heidelberg: Winter, 2000. Taschenbuch, 237 Seiten.

Wall, Renate: Verbrannt, verboten, vergessen : kleines Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1933 bis 1945. Pahl-Rugenstein, 1988. (Kleine Bibliothek; 510).

Wall, Renate: Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen im Exil 1933 – 1945. Edition Kore – Psychosozial-Verlag, 2004.

Weidemann, Volker: Das Buch der verbrannten Bücher. Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Wild, Reiner: Dennoch leben sie. Verfemte Bücher, verfolgte Autorinnen und Autoren. Zu den Auswirkungen nationalsozialistischer Literaturpolitik. edition text + kritik 2003.

Winkler, Michael: Deutsche Literatur im Exil 1933 – 1945: Texte und Dokumente (Reclam Universal-Bibliothek).

Wintgens, Hans-Herbert und Gerard Oppermann (Hrsg.): 1933: Verbrannte Bücher – Verbrannte Autoren. Hildesheimer Universitätsschriften, Nr. 17.

Links zum Thema Exilliteratur und Bücherverbrennung

Literaturepochen.at: Insgesamt 17 Module mit den wichtigsten Voraussetzungen, Erscheinungsweisen und Problemen des Exils. Am Ende der Kapitel oder Textabschnitte werden multimediale Materialien (Fotos, Töne, Videos, Externe Links, Textausschnitte) angeboten.

Das Blog Bücherverbrennung von Dr. Birgit Ebbert.

Lexikon Österreichische Literatur im Exil. Von Jean Amery – Stefan Zweig.

Sigrid Schmid: Schriftstellerinnen im Exil – Zuständig fürs Überleben.

Österreichische Exilbibliothek im Literaturhaus Wien.

Theodor Kramer Gesellschaft.

Dr. Murray G. Hall – Seminar: Verlegen im Exil / Auswahlbibliographie / Institutionen.

Exil-Archiv.de – virtuelles Zentrum der verfolgten Künste. Ein Projekt der Else-Lasker-Schüler-Stiftung.

Exil-Club.de – Bücherverbrennungen – Fluchtwege – Biographien.

Feuersprüche – Die so genannten “Feuersprüche” rufend, wurden Bücher ins Feuer geworfen.

Verbrannt, geraubt, gerettet! Bücherverbrennungen in Deutschland. Eine Ausstellung der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung anlässlich des 70. Jahrestages. Mit Beiträgen von Detlev Brunner, Angela Graf, Erhard Stang, Rüdiger Zimmermann. Veröffentlichungen der Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung. Bd. 13, Bonn 2003.

Exilsammlungen der Deutschen Nationalbibliothek im Überblick.

Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur.

Cras legam – Verbrannte Bücher.

When Books Burn: a University of Arizona Special Collections Exhibit. Online Ausstellung der University of Arizona. Englisch /Deutsch.

Verbrannt, geraubt, gerettet! Bücherverbrennungen in Deutschland. Publikation (pdf 3,9 MB) zur gleichnamigen Ausstellung der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung anläßlich des 70. Jahrestages der Bücherverbrennung. Mit Beiträgen von Detlev Brunner, Angela Graf, Erhard Stang, Rüdiger Zimmermann.

United States Holocaust Memorial Museum. 2003 präsentierte das Museum die Ausstellung “Fighting the Fires of Hate – America and the Nazi Book Burning”. Ausführliche Informationen in englischer Sprache.

Bibliothek verbrannter Bücher: Es wurden über 300 Bücher von 268 AutorInnen für eine Neuedition ausgewählt. Die Bibliothek verbrannter Bücher, die beim Georg OLMS Verlag erscheint, soll an etwa 3000 deutschen Schulen als ein Mahnmahl besonderer Art aufgestellt werden.

Exilpresse digital – Deutsche Exilzeitschriften 1933-1945.

Österreichische Gesellschaft für Exilforschung.

Die Verscheuchten – In Tagebüchern, Briefen oder Werken emigrierter AutorInnen wurde nach Äußerungen über das Leben im Exil gesucht und diese auf dieser Site zusammengestellt.

Verboten, verfolgt und exiliert: Aus Anlass des 70. Jahrestages der Bücherverbrennung. Dokumentation zum Projektseminar Xlibris – Exil /Innere Emigration / Nazi Literatur 1933 – 1945.

Nils Ole Glück – Exilliteratur deutscher AutorInnen und Autoren.

Nemesis – Sozialistisches Archiv für Belletristik.

Bibliotheca Iiddica – Jiddisch-Bibliothek mit zahlreichen Informationen zu Exilliteraur und Biografien.

Die Datenbank der deutsch-mährischen Autoren enthält eine detaillierte Bibliographie der Autoren aus Mähren, die ihre Texte auf deutsch verfasst haben. Unter den Informationen zu einzelnen Autoren finden Sie Angaben zu ihrer Primär- und Sekundärliteratur, zu ihren Zeitungsbeiträgen oder zu ihren Nachlässen.

Westfälische Geschichte – Christine Witte: 10. Mai 1933. Die “Aktion wider dem undeutschen Geist” – Nationalsozialistische Bücherverbrenung.

Ausgewählte Internetlinks zur Bücherverbrennung – zusammengestellt von der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Dortmund

Materialien zur Salzburger Bücherverbrennung am 30. 4.1938. Zusammengestellt von Christine Czuma und Maria Ecker, Februar 2007, Friedensbüro Salzburg.

Die “Bibliothek der verbrannten Bücher” von Georg P. Salzmann – seit Juli 2009 im Besitz der Universitätsbibliothek Augsburg.

Ausstellung zur Bücherverbrennung (Haus der Bayerischen Geschichte).

Ausstellung zur Bücherverbrennung im Alten Rathaus in Göttingen

Zur Bücherverbrennung 1933. Wider dem undeutschen Geist

Wenn der Buchhandel nicht weiterhelfen kann: Bibliotheken und Antiquariate

Online-Kataloge des Österreichischen Bibliothekenverbundes.

Karlsruher Virtueller Katalog – weltweite Suche.

Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher.

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