Durchgeknallt

© Petra Öllinger

Erschienen in „an.schläge – das feministische Magazin“, Oktober 2002.

Warnung der EU-Gesundheitsminister: Frau-sein kann Ihre Gesundheit gefährden! Frauen laufen wesentlich häufiger als Männer Gefahr, als psychisch abnormal bezeichnet zu werden. Den Aus-löser für eine psychische Erkrankung bildet nicht das Frau-sein per se, vielmehr sind die Ursachen in gesellschaftlichen Situationen zu finden.

Du hast ja nicht mehr alle Tassen im Schrank!, Reiß dich zusammen!, Worüber beklagst du dich, du hast doch eh alles. Vorwürfe und Ratschläge dieser Art pflastern nicht selten den Weg in die Ich bin an allem Schuld-Spirale. Schuld daran, dass es Probleme in der Beziehung gibt, Schuld daran, dass die Kinder missraten sind, Schuld an der schlechten Laune der Freundin, Schuld an der Umweltverschmutzung, Schuld an…
Die du bist doch verrückt!-Etikettierung als Disziplinierungsmaßnahme, damit Frau weiß, was sich für sie gehört. Im Klartext: Sei friedlich und sanftmütig, und wenn du das tust, dann bist du trotzdem nicht normal. Frauen unterliegen einem Doppelstandard der psychischen Gesundheit. Die Norm eines gesunden und richtigen Verhaltens orientiert sich nach wie vor am – idealtypischen – weißen, jungen, gebildeten, flexiblen Mittelklassemann: sachorientiert, dominierend, objektiv, rational, stabil, kraftvoll. Nach dieser Definition gelten Frauen auch als Gesunde kränker als Männer, denn sie müssen, um die vorgeschriebene weibliche Rolle zu erfüllen, Verhaltensweisen entwickeln, die von dieser männlichen Norm abweichen: gefühlvoll, nachgiebig, weniger aggressiv. Frauen sind nach wie vor für das leibliche und seelische Wohl ihrer Mitmenschen verantwortlich, leisten Beziehungsarbeit, knüpfen soziale Netze etc. Der Preis dafür ist ein hoher:
Eigene Bedürfnisse, Energien und Aggressionen werden unterdrückt. Dazu kommt die häufige Doppel- und Dreifachbelastung, wenn Frauen berufstätig sind.

Tobende Weiber. Wenn sich Frauen gegen diese Muster auflehnen oder den sexy-Vamp-Karriere-Hausfrau-Mutter-Spagat nicht schaffen, ticken sie nicht richtig, mutieren zu Mannweibern oder gemeingefährlichen Psychopathinnen. Erklärungsansätze für psychische Dysfunktionen von Frauen bietet nach wie vor die weibliche Biologie. Brigitte Schmid-Siegel und Karin Gutiérrez-Lobos weisen in ihrer Arbeit Überlegungen zur psychischen Gesundheit von Frauen darauf hin, dass psychische Symptome bei Frauen bis zum 19. Jahrhundert auf den reproduktiven Apparat und dessen Zyklen zurückgeführt wurden, weiters auf schwache Nerven und moralische Schwäche, sodass Frauen angeblich von Natur aus weniger gesund und für Krankheiten anfälliger waren. Die Vernachlässigung der Hausarbeit wurde demzufolge auch gleich als beginnender Nervenzusammenbruch diagnostiziert. Und Abhilfe wurde sogleich empfohlen: die Entfernung der Gebärmutter oder wahlweise der Klitoris oder der Eierstöcke, sowie die Konzentration auf ,weibliche Tugenden (Ruhe, Passivität, Religion).

Völlig absurd, sollte frau meinen und möchte sich gewiss sein, dass diese Vorstellung, durch Abschnippeln und Ausschaben wildgewordene Weiber zur Räson zu bringen, überholt ist. Sie ist es allerdings nicht. Stichwort Prämenstruelles Syndrom (PMS): Frau schla- ge diverse Gesundheitsratgeber oder Zeitschriften auf oder werfe einen Blick in Apotheken-Auslagen: Die PMS-Frau als unberechenbares, hypersensibles Wesen, das ohne erdenklichen Grund zu heulen anfängt. Am besten, sie hält sich zurück, denn zurechnungsfähig ist sie während dieser Zeit sowieso nicht. Anders können folgende Empfehlungen nicht gemeint sein, wenn es in einem Ratgeber heißt: Ein ernstes Wort mit dem Partner oder die Gehaltsverhandlung mit dem Chef – Vorsicht, das kann schief gehen, wenn man (!) während der PMS-Tage besonders reizbar ist. Frauen und Zorn, eine reizende Kombination für so manche/n: Für die Betroffenen und ihre Umwelt ist es schon schlimm genug, wenn die Stimmungslage im Laufe eines Tages gleich mehrmals plötzlich umschlägt. Häufig kommt aber noch eine chronische Gereiztheit (!) hinzu, die bis zu blinder Wut umschlagen kann. Eine Warnung an die Umgebung aus dem Jahr 1992!

Jammer-Etikett. Frauen nehmen drei- bis viermal so häufig eine
Beratung oder Psychotherapie in Anspruch wie Männer. Haben Frauen daher eine natürliche Neigung zum Kränkeln und zum Jammern? Kann das Aufsuchen von Hilfe nicht auch bedeuten, dass Frauen besser auf sich achten, bewusster und sorgfältiger mit sich umgehen? Interessant ist ein Blick in ärztliche Praxen und darauf, wie Diagnosen gestellt werden bzw. wie Frauen und Männer ihr Empfinden schildern. Die Geschlechter leiden nicht unterschiedlich, sondern sie landen aufgrund ihrer unterschiedlichen Artikulationen in verschiedenen Krankheitsschubladen. Anfang der 70er Jahre stellten VertreterInnen des sogenannten Labeling Modells fest, dass Frauen nicht depressiver sind als Männer, sondern dass sie als depressiv etikettiert werden.

Männer benennen im Gespräch mit ÄrztInnen meist die Fakten und beziehen emotionale Gründe nicht mit ein. Frauen werden hingegen eher mit emotionalen Problemen wahrgenommen, weil sie zur expressiven Artikulation ihrer Beschwerden neigen. Diese Erfahrung macht auch Veit Macke, praktischer Arzt mit Schwerpunkt Traditionelle Chinesische Medizin. Ich brauch‘ viel Information, die wirklich was mit dem Spüren zu tun hat, mit dem Körperempfinden und auch mit emotionalen Empfindungen. Das ist für mich und meine Arbeit sicher die wertvollste Information. Das ist ganz klar, dass das mit Frauen leichter geht. Bei Männern kämen im Großen und Ganzen knappere und technischere Antworten und oft auch schon die Erklärung dafür. Ich wage zu behaupten, dass Frauen viel besorgter sind um sich, um ihre Mitte, dass sie viel mehr hineinhorchen können, meint Veit Macke. Männer stellten die Symptome eher vor sich hin, nach dem Motto: Ich hab‘ jetzt in letzter Zeit dreimal bemerkt, dass es dort und dort weh tut und ich glaub, das war immer dann, wenn ich das und das gemacht habe. Studien haben ergeben, dass es auch einen Unterschied macht, ob die Diagnose von einer Ärztin oder einem Arzt gestellt wird. Ärztinnen diagnostizierten beispielsweise Kopfschmerz in acht Prozent der Fälle bei Männern als psychogen, allerdings bei 36 Prozent der Fälle bei Frauen. Ärzte machten hier keinen Unterschied. Dass Männer seltener in den Warteräumen einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Praxis anzutreffen sind, hängt auch damit zusammen, dass sie sich meistens der Pflege von Frauen (seien es nun Mütter, Ehefrauen oder Freundinnen) sicher sein dürfen, während Frauen auf die Unterstützung durch Männer selten oder gar nicht zählen können.

Parteilichkeit. Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Carl Rogers und Co. – der Hauptanteil bei der Gründung von therapeutischen Schule oblag Männern. Lebensrealitäten von Frauen blieben in der Konzeptualisierung großteils unberücksichtigt. Diesem Umstand setzt die feministische Therapie ein Gegengewicht. Sie ist eng mit der Frauenbewegung der 70er Jahre verbunden, wo auf der einen Seite das Aufbegehren gegen gesellschaftliche Benachteilung etc. stand. Andererseits wurde hinterfragt, durch welche Erziehungsarten, Rollenmodelle und Einstellungen Frauen zur „weiblichen Identität“ erzogen werden. Die feministische Therapie stellt keine eigene Therapieform dar, sondern modifiziert bestehende Ansätze. Das heißt, gestalttherapeutische, gesprächspsychotherapeutische, körperpsychotherapeutische und andere Methoden werden angewendet bzw. miteinander kombiniert. Das Prinzip aller Anwendungen: Parteilichkeit für die Frauen.
Gesellschaftliche Bedingungen und Anforderungen an die Frau sowie rollen- spezifische Normen werden in die Auseinandersetzung mit dem seelischen Leiden von Frauen miteinbezogen.

Ein Hauptkritikpunkt an den traditionellen Schulen ist vor allem die Reproduktion gesellschaftlicher Normen und deren unhinterfragte und selbstverständliche Übernahme in den therapeutischen Prozess. Gefordert wird ein gesellschaftskritisches Verständnis von Geschlechterverhältnissen. „Für mich ist der feministische Blick der ’normale'“, meint Romana Tripolt, Psychologin und Psychotherapeutin mit Ausbildung in Psychodrama mit feministischem Schwerpunkt. Diese Sichtweise beinhaltet für sie einerseits die Haltung der Therapeutin als Feministin und andererseits die Methoden, die Adaption der Methoden, wie das etwa im feministischen Psychodrama passiert. Oder dass du Diagnosen nicht im luftleeren Raum stellst, als Persönlichkeitseigenschaften, die halt einfach da sind, sondern, dass du sie im Kontext einer Entwicklung siehst und zwar von Frauen im Patriarchat. Das feministische Wahrnehmungsinstrument nicht einzusetzen, würde bedeuten, die Augen ein Stück zuzumachen, die Strukturen unserer Gesellschaft und deren Aufbau zu ignorieren.

Überlebenstechnik. Einer der Hauptansatzpunkte in der feministischen Therapie ist, dass die Ursache psychischer Störungen nicht in der Frau selbst, in ihrer Natur gesehen wird, sondern als Versuch, sich unerträglichen Rollenzuweisungen und Anforderungen zu verweigern – abnormale Verhaltensweisen als Strategien, um belastende Situationen zu bewältigen. Feministische Therapie sieht es als ein Zeichen von Gesundheit, wenn Frauen Schwierigkeiten haben und machen, eben weil sie sich gegen herrschende (Geschlechter-) Verhältnisse wehren und sich nicht anpassen. Mir widerstrebt es oft, den Frauen, deren Geschichte ich kenne und wo ich finde, die haben das so toll bewältigt, auch mit ihren ganzen Symptomen, eine Diagnose zu geben und da steht so eine Qualifizierung, ein Stigma, wie z.B. Borderline oder narzistische Persönlichkeit. Und eben das ist die Diskrepanz: Dass sie das dann sind und nicht Überlebende, die geniale Coping-Strategien entwickelt haben, die halt ein bisserl ungewöhnlich sind, die zwar auch für sie selber hinderlich sein können. Jetzt als Erwachsene überlegen sie, diese Neurosengärtchen ein wenig umzupflügen und sich dabei therapeutische Unterstützung zu holen. Aus ihrer therapeutischen Erfahrung weiß Romana Tripolt, dass frau unter Umständen einfach versucht, aufgrund der erlebten Erfahrung einer unkontrollierbaren, traumatischen Situation, der du ausgeliefert warst, im späteren Leben ein Höchstmaß an Kontrolle zu erlangen. Mit ganz bestimmten Vorstellungen, wie was zu sein hat.

Ab welchem Zeitpunkt wird ein solches Verhalten allerdings problematisch? Schwierig ist halt, wenn es anfängt, das Leben einzuschränken. Nur wenn es die Person selber stört, und wenn sie beschließt, okay jetzt fängt das an, mich zu behindern. Fünfmal Händewaschen hintereinander,das stört mich, oder ich kann aus Angst nicht mehr U-Bahn fahren und bin daher in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt – dann halte ich es für eine gute Idee, sich therapeutische Hilfe zu holen. Aber sicher immer aus dem eigenen Wunsch nach Lebensveränderung oder -verbesserung heraus.

Tauglich. In der feministischen Therapie geht es nicht um die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von Frauen dahingehend, dass diese wieder in die esellschaft passen, indem sie sozial
erwünschte Verhaltensweisen entwickeln. Denn so würde den Frauen
einmal mehr vermittelt, wie sie zu sein haben, damit sie wieder richtig funktionieren. Vielmehr werden die Konflikte zwischen Rollenanforderungen an die Frau und ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen benannt und bearbeitet, patriarchale (Rollen-) Zuschreibungen werden hinterfragt. Die Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin basiert auf gleichberechtigter Wertschätzung und gegenseitigem Respekt. Als Ziel gilt es herauszufinden, wie Frauen ihre Vorstellungen leben können, wobei die Klientin als Expertin ihrer Erfahrungen anerkannt wird. Dass eine Frau mit ihren inneren und äußeren Konflikten nicht allein ist, sondern diese mit vielen Frauen teilt, wird als wichtig und heilsam betrachtet. Sie kann so leichter die eigene Selbstabwertung und ihre Versagensgefühle abbauen.

Werden gesellschaftliche Strukturen in der Therapie außer acht gelassen, laufen Frauen Gefahr, Verantwortung und Schuld auf sich zu laden für Bereiche, die außerhalb ihres Einflusses liegen. Das eingangs erwähnte Szenario der Schuldzuweisung ist nicht übertrieben, zieht man in Betracht, dass traditionelle Therapien häufig am Leiden der Einzelnen ansetzen. Motto: Heilung oder zumindest Linderung wird eintreten, wenn du an dir arbeitest. Nicht selten löst dies bei Frauen den Umkehrschluss aus, dass sie selber schuld sind, wenn sie noch immer leiden, weil sie sich nicht genug bemühen. Und ein bisschen Anstrengung darf ja wohl erwartet werden, wenn es darum geht, die Beziehung zu Vorgesetzten, zu Ehemännern, FreundInnen zu glätten. Immerhin kann frau sich im geschützten Raum austoben – natürlich unsichtbar für die AdressatInnen. Denn ausgemerzt werden soll ja die Störung der Klientin, ihre Depression, ihre Angst und nicht etwa die Skrupellosigkeit anderer. Skepsis scheint auch angebracht, wenn es um eine rasche Versöhnung mit dem Vergangenen geht, speziell bei Missbrauch. Romana Tripolt meint: Eine Versöhnung mit dem Täter wird oft vorschnell gefordert. Beim Boom des Familienaufstellens z.B. wird oftmals an einem Wochenende schnell, schnell, etwas aufgerissen und schnell soll auch die Versöhnung stattfinden. Viel wichtiger ist die Vertöchterung mit der eigenen Geschichte, und sich selbst verzeihen zu können.

Therapiedschungel. Geht es darum, sich auf die Suche nach der geeigneten therapeutischen Unterstützung zu machen, ist es sinnvoll, Informationen einzuholen und gleichzeitig auf das eigene Gefühl zu horchen. Klingt einfach – jedoch: Frau braucht dazu eine große Portion an Stärke, Selbstvertrauen und Verbundenheit mit sich selbst, um herauszufinden, welche Form für sie die beste ist. Eine paradoxe Situation, denn um all diese Aspekte zu berücksichtigen, muss frau im Grunde über Eigenschaften verfügen, die sie eigentlich in der Therapie erwerben sollte. Speziell in einer akuten Krisensituation gestaltet sich die Pfad-Findung im Therapiedschungel noch schwieriger. Als Kompass können Frauenberatungsstellen, Kriseninterventionszentren, psychosoziale Einrichtungen etc. fungieren. So können beispielsweise informelle Offene Cafés oder eine Gesprächsgruppe in einer solchen Einrichtung genau das Richtige sein, wenn das Knüpfen von Kontakten und die Entwicklung von Strukturen für den Alltag im Vordergrund stehen. Hilfreich scheint es auch, wenn frau sich fragt, worin genau das Problem liegt und ob es überhaupt ihres ist. Handelt es sich vielleicht eher um eine Schwierigkeit, die der/die PartnerIn lösen muss?

Luxus? Ein wesentlicher Faktor für den Beginn einer Therapie sind sicher die Kosten. Und der Weg durch das Tariflabyrinth ist äußerst mühselig zu durchschreiten, herrschen doch je nach Krankenkasse und Bundesland unterschiedliche Vereinbarungen. Finanzierungsmög- lichkeiten gibt es verschiedene wie etwa die Kostenzuschuss-Regelung der Gebietskrankenkassen. Trotzdem stellt eine Therapie immer noch einen immensen finanziellen Aufwand dar. Das Honorar z.B. für eine Einzelsitzung beträgt zur Zeit zwischen 60 und 120 Euro, refundiert werden von der Krankenkasse allerdings nur 21,80 Euro, und dies oft erst nach Monaten. Seit Jänner 2001 gibt es Psychotherapie auf Krankenschein, was im Prinzip eine völlig kostenfreie Inanspruchnahme ermöglicht, ausgenommen davon sind kleinere Kassen, wie z.B. die Beamtenversicherungsanstalt oder die Bauernversicherungen, die einen Selbstbehalt vorsehen. Für diese kostenlose Therapieform gibt es allerdings kaum freie Plätze. Frau muss mit Wartezeiten rechnen, mitunter von zwei bis drei Monaten. Die Voraussetzung, um in den Genuss der Therapie auf Krankenschein zu kommen: Es muss Behandlungsbedürftigkeit bestehen. Coaching ist z. B. nicht möglich, weil keine krankheitsbedingte Störung vorliegt. Außerdem gibt es derzeit nur in Wien einen solchen Vertrag, in Salzburg und Oberösterreich wird bereits daran gebastelt. In Niederösterreich kann über einzelne Vereine eine Therapie mit der Gebietskrankenkasse abgerechnet werden. Was aber nicht heißt, dass Menschen aus anderen Bundesländern keinen Anspruch haben: Sofern eine Salzburgerin, Kärntnerin, Tirolerin etc. bei einem/einer Wiener VereinstherapeutIn Therapie macht, wird diese über die Gebietskrankenkasse bezahlt werden.

Diagnose und Leistbarkeit – ein Balanceakt. Das kann Romana Tripolt bestätigen, denn bezahlt werden nicht alle Diagnosen. Dazu gehört die Posttraumatische Belastungsreaktion, weil das vergeht wieder. Erst wenn sich in der Folge eine chronische Störung manifestiert, dann wird bezahlt. Schließlich heißt es Krankenkasse und nicht Gesundenkasse – durchgeknallt, nicht wahr?